Werbung #5

Ehe ich erneut die Werbetrommel rühre, eine Zwischenstandsmeldung, zum aktuellen Manuskript:
Es geht voran! 🙂
Also zumindest der Umfang nimmt beachtlich zu. Für Freunde der Zahl, ich bin bei knapp 80000 Worten, was dem Umfang von „Projekt Epilog“ entspricht, einem etwa 400-seitigen Buch.
Noch steht das Entwickeln der (vielen) Figuren und der (nicht wenigen) Schauplätze im Mittelpunkt, samt der heldenhaften Aufgabe, die Fäden zusammen zu halten. Wer schreibt wird wissen was ich meine.
Aktuell befinde ich mich in der naiv-fröhlichen Schaffensphase in der man gar nicht ahnt, wie schrecklich alles Niedergeschriebene im Licht des kritischen Blicks erscheint. Ein Zustand ähnlich dem frisch verliebt Sein.
Schwierigkeiten macht noch der Titel, der ist noch nicht save und die bereits verlockende Auswahl an Coverbildern, was aus vielen Gründen noch zu früh sein dürfte.
Wenn alles sich fügt, wie es soll, werde ich noch in diesem Jahr mit der Erstschrift des ersten Teiles fertig, dann sind es ja nur noch vier. Und die Überarbeitungen. Und die nach den Probelesern. Und die nach dem Lektorat. Und der Satz. Und das Cover …

Aber manchmal wird ja auch was fertig. Zum Beispiel:

Titel: Die Rückkehr

Entstanden: 2015 und 2016
Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Achtung enthält Spoiler!
Chronos hat sein Ziel erreicht, die meisten Crew-Mitglieder haben den Weg zurück nach Aurum gefunden. Nur er nicht und die hinterlistige Apate, die gemeinsam mit ihm in Gefangenschaft geraten ist: er bei den Amerikanern, sie bei den Chinesen.
Damit sind gewissermaßen die Schotten dicht. Karl und Dana sind gerade mal mit dem Leben davon gekommen und zwei, von zwei Weltmächten Gefangene, holt man nicht so einfach aus dem Kerker.
Gott sei Dank, kam mir da, ein häufig geäußerter Wunsch von Lesern der „Heimkehr“ zu Gute: Ich wüsste gern mehr über Aurum.
Nun war mein erzählerischer Ehrgeiz nicht groß genug, die gesamte Geschichte auf einen fremden Planeten zu verlegen (und meine erzählerischen Fähigkeiten vermutlich auch nicht ausreichend), zumal es sich ja, um einen konfliktfreien Planeten mit Geschöpfen höherer Ordnung handelte, aber ein bisschen Aurum konnte ich hinein mischen. Stichwort: Rettungsmission.
Damit hatte ich mein Leitmotiv: Die beiden auf der Erde gefangenen Aurumer, suchten nach Wegen zur Rückkehr nach Aurum und die Aurumer kehrten zurück, um die beiden zu retten.
Ob´s gelingt …

Könnte man mögen, wenn:
– man Spannung mag, ohne Leichenfetzen und Ritualmord
– Unterhaltung, ohne das Denken einstellen zu müssen
– eine Erzählmelodie, kurzen Sätzen vorzieht
– beim Lesen gerne was lernt
– Wissenschaft abenteuerlustig empfindet

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich. Ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Habt eine schöne Woche 🙂

PGF

Achtung Werbung #4

Falls noch jemand ohne Geschenke ist (und, um die Vorstellung der Veröffentlichungen zu vervollständigen), folgt heute die Präsentation von Band 1 der Aurumer-Reihe.
Ich habe darüber nachgedacht, die komplette Reihe in einem Beitrag vorzustellen, aber das wäre unvorteilhaft , wie manche Leibesfülle in Leggins, weshalb ich portioniere 😉

Titel: Die Heimkehr

Entstanden: 2013 und 2014
Erscheinungsjahr: 2014

Inhalt: Eine Gruppe entdeckungslustiger Energiewesen schippert durch den Weltraum und strandet per Schiffbruch auf der Erde. Weil hier wenig ist, außer blühender Landschaften, fröhlicher Biotope und ungebildeter Menschenaffen, erweist sich eine Reparatur des gestrandeten Schiffs als schwierig. Also: Langlebigkeit sichern und die Menschheit evolutionieren.
Das ist die Grundidee.
Mein Thema war allerdings ein anderes: Wie ist der Irrsinn der Menschheit zu erklären? Und: Wie ist zu erklären, dass, nachdem viele hunderttausend Jahre, alles im Schneckentempo voranging, mit einem Mal diese Beschleunigung unseres Fortschritts beginnt. Prometheus wäre eine Erklärung oder aber die Götter waren gar nicht so göttlich, sondern eher außerirdisch und vielleicht deshalb fehlbar.
Ich wollte den Gedanken an eine Urschuld eliminieren und vorsichtig darauf hindeuten, dass wir eventuell Getriebene sein könnten, die nicht als Herren der Schöpfung auftreten, sondern als Sklaven einer uns überlegenen Lebensform, die Ziele verfolgt, die mit unserem Wohlergehen nichts zu tun haben.
Dass damit einige Kollaborateure einhergehen müssen, ist selbstredend und kam mir als Pfeffer und Salz, meiner metaphysischen Betrachtung, gelegen, sodass am Ende ein eher abenteuerlicher Science-Fiction-Roman herauskam mit Tempo und BimmBammBumm.

Könnte man mögen, wenn:
– man Spannung mag, ohne Leichenfetzen und Ritualmord
– Unterhaltung, ohne das Denken einstellen zu müssen
– eine Erzählmelodie, kurzen Sätzen vorzieht
– beim Lesen gerne was lernt
– Wissenschaft abenteuerlustig empfindet

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich. Ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Habt einen schönen Sonntag 🙂

PGF 12/18

Aus der Stille

Ich glaube, wenn man gar niemand hat, der einem liest, schreibt man viel freier. Man singt sein Lied, wie kleine Kinder es tun, die sich gerne selbst hören oder, wie selbstvergessene Erwachsene unter der Dusche.
Sobald jemand liest, beginnt die Unsicherheit. Zumindest, wenn man auf die bewährten Schablonen verzichtet, auf die typischen Geschmacksverstärker.
Man zieht die Hand zurück, wie bei einer Abstimmung, bei der man sie allein hebt.
Aber, wie soll so etwas Neues entstehen?
Etwas, das zu neu und zart ist, für Spott und Kopfschütteln und für das Unverständnis der Stimmungsmacher.
Ganz bei sich, schreibt man Zeilen, die vielleicht nie jemand liest oder die, wenn sie entdeckt werden, Menschen auf besondere Weise berühren.

12/18 PGF

Achtung Werbung #3

1,2,3, … 1,2,3 … Check! Check!
Gut! Die Technik funktioniert noch …

Ehe ich zu meinem angekündigten Werbeblock komme, schaffe ich es nicht, euch eine kurze „Bloggers End“-Reflektion zu ersparen:
Der Zeitgewinn ist beachtlich, unter diesem Gesichtspunkt habe ich alles richtig gemacht. Das ist es aber auch schon an Vorteilen.
Ansonsten ist es eher, wie Wegziehen und mit einem ungewissen Gefühl alte Verbindungen zurücklassen. Vielleicht bleibts, vielleicht verfällts …
Der Austausch, das Mitlesen, aber auch das Feedback für das was man zusammenschustert besitzt eine Qualität, die nicht zur suggerierten Anonymität des Netzes passt.
Also: Bloggen ist schön!
Sobald das mit den Lottozahlen klappt, mache ich weiter. 🙂

Bis dahin gibt es Werbung, heute für:

Titel: Zeitspuren

Entstanden: zwischen 2006 und 2015
Erscheinungsjahr: 2015

Inhalt: Es handelt sich um eine Sammlung von Gedichten, die über beinah 10 Jahre entstanden sind. Es sind Gedichte über das eigene Empfinden, über die Liebe und die ersten Jahre der Vaterschaft. Keine große Lyrik, sondern schlichte, einfühlsame Verse, die ich einer sehr schönen und stimmungsvollen Epoche zuordnen kann. Da Gedichte besser für sich selbst sprechen, folgt am Ende des Beitrages, eines aus dem Band.

Könnte man mögen, wenn:
– man Gedichte mag

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Prolog

Was wir zu werden träumen
bestimmt mehr unser Leben
als alles andere.

Ob wir nicht wagen,
einen Traum zu träumen,
ob wir ihn aufgeben,
scheitern,
ihn verbissen verfolgen –
ob er sich erfüllt,

dieser stille,
innere Ruf
bestimmt alles.

12/18 PGF

Folgerichtig

Als ich, dank eurer Unterstützung vor einigen Tagen, entschieden habe, das nächste Manuskript, als Ganzes, über Amazon zu veröffentlichen, war mir bewusst, dass sich dies, auch auf meine Blogs auswirken wird. Dass ich folgerichtig, um mich vollständig auf das Manuskript zu konzentrieren, das Bloggen weitgehend einstellen muss.
Der Umfang fordert dies. Ich bin bei 3/4 vom 1. Teil (von 5) und bereits bei über 300 Normseiten.

Ich wollte, mit der endgültigen Entscheidung, bis zum Jahresende warten, aber ich merke, dass sowohl die Zeit, als auch die Kraft fehlt, um den Blog mit altem Elan zu betreiben. Halblebig weitermachen ist keine Option. Dafür schätze ich den Austausch zu sehr!

Somit verschwinden alle Blogs, die ich betrieben habe, nur literaturfrey bleibt zugänglich. Allerdings nur als Info-Board für das nächste Buch, für seltene Werbe-Beiträge (da fehlt noch ein bisschen was) und vielleicht für gelegentliche Umfragen, zur Richtungsfindung beim Skript.
Für Fragen oder Austausch stehe ich natürlich weiter offen, aber meine Besuche und meine Beiträge klingen aus.

Ich bin allen, von Herzen dankbar die hier geliked, kommentiert und mich auf vielerlei Art unterstützt haben. Deshalb dieser Hinweis!
Zur Zeit der DSGVO-Einführung, gab es schon einmal eine Phase, in der ich gehadert habe, ob ich den Blog beibehalte. Aber eine Verordnung wäre kein Grund gewesen, das Bloggen einzustellen. Das konzentrierte Arbeiten an einem Manuskript, ist ein guter Grund; und fordert mehr, als eine überschaubare Pause.

Ich danke euch für eine tolle Zeit!
PGF 11/18

Achtung Werbung #2

Titel: Sontland

Entstanden: zwischen 2004 und 2016
Erscheinungsjahr: Erstveröffentlichung: 2007; Neuauflage: 2016

Inhalt: „Sontland“ habe ich, rückblickend, im Rahmen meiner politischen Selbstverortung geschrieben. Weil ich mich, von jeher parteilos aber nicht unpolitisch empfinde, musste ich vielleicht dieses Buch schreiben, um meine Haltung zu finden.
Ich hatte das Verlangen, einige für mich offenkundige politische Prozesse abzubilden. Auch, um zu konservieren, dass sie absehbar waren. Der Kampf um die Ukraine, das Zerwürfnis zwischen Europa und Russland (nach Schröder), als Beispiele, haben dem Roman Authentizität verliehen. Mehr als ich absehen konnte.
Geholfen hat dem Buch nichts davon.
Vielleicht, weil es Denkarbeit ist, vielleicht, weil es schwermütig und desillusioniert ist. Ich glaube nicht, dass es schlecht geschrieben ist. Dagegen spricht das positive Urteil der Wenigen, die es gelesen haben.
Das „Sontland“ sich nicht verkaufen ließ, hat mich, über mein eigenes Schreib- und Leseverhalten viel nachdenken lassen. Die Geschichte der Aurumer hätte ich sicher anders geschrieben, ohne die Erfahrung mit „Sontland“. Mir war klar, dass ich es dem Leser leichter machen muss, wenn ich eine Chance bekommen will. Und ich musste mir eingestehen, dass ich selbst, zunehmend nach Unterhaltung beim Lesen suche und die Zeiten von „Dr. Faustus“, „Glasperlenspiel“ und „Die Pest“ eine Weile zurückliegen.
Lesenswert ist „Sontland“ trotzdem.

Könnte man mögen, wenn:
– man schwere Literatur mag
– politisch interessiert ist und entsprechend informiert ist
– Frustriert ist, über die Spiele der Macht
– glaubt, dass der Mensch besser ist, als Politik
– dichte Atmosphäre mag
– Realismus bei den Charakteren schätzt

Das Buch ist als Ebook und Print erhältlich!

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Achtung Werbung! #1

Titel: Soantá & Als Paolos Hände reden lernten

Entstanden: zwischen 2004 und 2006
Erscheinungsjahr: 2006

Inhalt: Die beiden Erzählungen des Buches, habe ich vor dem Hintergrund, zweier sehr unterschiedlicher Gemütsverfassungen geschrieben.
Bei „Soantá“ steht die Ohnmacht im Mittelpunkt, die jeder Mensch empfindet, wenn er die Kämpfe und Kriege, den Streit und die Missgunst zwischen Menschen beobachtet. Wenn er sich fragt: Warum macht ihr es euch so schwer? Diese Ohnmacht wird meist als Schwäche empfunden. In der Figur des Soantà wollte ich sie, als Stärke zeigen. Die Dummen streiten und bekämpfen sich, während die Weisen das gemeinsame Wohlergehen suchen. Die Menschen zu verurteilen war nicht das Ziel, eher sie zu bedauern, für Leid und Unrecht, welches sie sich zufügen.
Bei „Paolo“ habe ich den Gegenentwurf gesucht. Auf den Fragen beruhend: Was ist schön am Menschen? Was macht ihn eigentlich aus? Was macht ihn liebenswert? Dies zu zeigen, schien mir in der Figur des „Paolo“ möglich. Einem Jungen, der in einer paradiesischen Inselwelt lebt, die wenig Überlebenskampf fordert.

Kann man mögen, wenn:
– man auf Geschichten mit Botschaft steht
– (anscheinend) man Coelho mag
– kein ungeduldiger Leser ist
– keine Action benötigt
– beim Lesen gerne träumt.

Das Buch ist als Ebook und Print erhältlich.

Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

11/18 PGF