Das Private

Ähnlich, wie in der Berufswelt die work-life-balance, gibt es beim Bloggen eine blog-life-balance. Und, wie beim Beruf, muss jeder für sich finden, wie sich seine Balance definiert.

Meine Pause gebe ich auf, weil ich sie, auf gefühlte zwölf Jahre ausdehnen müsste, um alles was ich gerne tun würde und was ich tun muss erledigen zu können. Die Lösung ist eine andere.

Ziel dieses Blogs ist und war, Innenansichten des Schreibens zu ermöglichen. Also zu zeigen: was passiert bei der Entstehung eines Buches, welche Schritte und Stimmungen gehören dazu. Wie wirken die Höhenflüge, die Zweifel und die schnöde Arbeit. Dass ich dabei einiges preisgebe war kalkuliert und gut dosiert.
In den letzten Wochen nimmt mich das Leben, nicht als Facette des Schreibens, sondern als blanke Realität, ausgiebig in Beschlag. Mein Schreiben wird nicht nur von den Aspekten des Schreibens bestimmt, sondern ist eingebettet ins reale Leben.
Soll ich davon erzählen? Nö, eher nicht. Nicht, dass ich es schlimm finde, wenn Blogs ihr Privates zum Thema machen. Für mich wäre es zu viel Selbstentblößung. Aber Schreiben wird eben nicht nur von Schreibblockaden, Covergestaltung, Verlagssuche, Verkaufszahlen, Rezensionen bestimmt, sondern viel mehr und viel wichtiger vom Leben selbst.

Um allem gerecht zu werden: dem Leben, dem Schreiben, dem Bloggen, wird dieser Blog auch in den nächsten Monaten immer wieder plötzlich Pause machen, knapp sein, Monologe halten und sich aufs Wenige beschränken. Dafür bin ich in der Lage ihn fortzuführen.

Die Lösung liegt in der Anpassung der Frequenz.

Ich bedanke mich für die vielen, schönen Kommentare zur letzten Pause! Für die neuen Follower und die alten, für die Likes und Eure Beiträge!
Iss, wie Benzin 😉

Jede Begegnung ist eine Erfahrung,
und jedes Loslassen eine Erkenntnis.

Unbekannt
Quelle: http://www.aphorismen.de/zitat/54076