Danke!

Liebe Leute,

vielen Dank für die Unterstützung in den letzten Monaten und speziell für den Zuspruch in diesem Monat. Ohne es in Zahlen zu vertiefen, gab es diesen Monat die Bestmarke in einer Kategorie, die ich sehr erfreulich finde. 🙂
Ich hatte in den letzten Monaten viele Themenwechsel und Themensprünge und nicht immer leichte Kost. Ich habe, nicht selten, mit dem Weitermachen gehadert. Ein andermal dazu mehr, wenn die Geschichte vom Apfelhändler folgt.
Aber dann gab es Kommentare oder Zuspruch in Form von Likes oder eine Mail außerhalb des wordpress-Radar die mich ermutigt haben, weiter mit Buchstaben Gedanken nachzubauen.

Ich verkaufe durch wordpress nicht mehr Bücher, aber ich finde Menschen die mich an ihren Gedanken teil haben lassen und die meine Zeilen ernstnehmen. Das empfinde ich als Ehre und großes Kompliment.

Aber, bevor die ersten mit der Nasenspitze in ihr Sektglas kippen, hebe ich das Glas zum Gruß:

DANKE!

Bitte weitermachen, das war´s schon 😉

Wenn sich das mal nicht abnutzt…

… das viele Danke sagen 😉
Aber das war schon ein schönes, kleines Wellchen Richtung wordpress, twitter, google+ und facebook, welches da gestern los gerauscht ist, um aus 5 vielleicht 10 zu machen. Deshalb an alle helfenden Tippfinger:

Vielen, vielen Dank!!!

Da heute, Aufgaben versus Zeit, im Verhältnis 1000 zu 1 stehen, nur ein knapper, aber schöner Gedanke der Aborigines:

Zu dieser Zeit, an diesem Ort sind wir alle nur Besucher. Unser Zweck ist es zu beobachten, zu lernen, zu wachsen, zu lieben… und dann kehren wir Heim.

Zahlen

Nein, ich halte sie nicht für wichtig. Aber über das Interesse dahinter freue ich mich ungemein. 🙂

So folgt statt einer Zahl die sich gerade gerundet hat, ein dickes

*****Danke!*****

Dafür, dass ihr diesem Blog folgt! Für den Austausch und die Beiträge die ich auf Euren Blogs entdecken darf.

Die Skepsis gegen Zahlen hat einer verschuldet. Von dem diese schönen Zeilen stammen:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen,
wenn die, so singen oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen,
wenn sich die Welt ins freie Leben
und in die Welt wird zurückbegeben,
wenn dann sich wieder Licht und Schatten
zu echter Klarheit werden gatten
und man in Märchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,
dann fliegt vor einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis (aus Heinrich von Ofterdingen) der war´s 😉

Quelle: http://www.gedichte.vu/?wenn.html

Was in der Zwischenzeit geschah:

Manchmal öffnet jemand eine Tür, wo ein anderer sie zu schließen versucht. Manchmal öffnen Viele die Tür.

Da es mir Heute wieder Freude macht, darauf zu verweisen:

Danke an die Fürsprecher!


Einmal bei google+

http://rainer-seemann.de/wordpressII/die-heimkehr-peter-georgas-frey/

Und 2mal bei amazon:

Macht neue Lust auf Science Fiction

Mit der „Heimkehr“ hat Herr Georgas-Frey es geschafft, mich zu einem seit Jahren gemiedenen Genre zurückzubringen, der Science Fiction. Ich bepupillte mich zu heftigst und zu zeitig mit Lem und Co. und hatte es irgendwann über. Nur Merle ging noch. Herr Georgas-Frey schreibt leicht verständlich, erklärt Zusammenhänge, die ich bisher nie sah, ist verdammt aktuell im Thema, gänsehäutigverdammtnah und baut silbenzielsicher seine Spannung auf. Die Figuren, besonders die Aurumer erscheinen vor meinen Augen und die Grundidee, daß die Erde mit ihrer menschlichen Spezies schon längst fremdgesteuert ist, das ist so verwegenfabulös, man möchte es am liebsten glauben, wenn man so manchen Irrsinn bedenkt. Ich lege es allen ans Herz, die sich bislang dem Genre verweigerten oder zurückfinden wollen, wie ich. Und weil das jetzt ganz aus Versehen eine wenn auch kleine, aber ehrlich gemeinte Buchbesprechung ist, obwohl ich bisher immer darauf beharrte, eine Meinungssagerin, aber keine Rezensorin zu sein, ist dieses also meine erste Amazonrezension. Danke für das Interesse.

Ein etwas anderer SF-Roman

Die Ausgangsidee, dass Außerirische die technische und wissenschaftliche Entwicklung der Menschen seit Jahrtausenden gefördert haben und nun die Erde verlassen wollen, ist etwas ungewöhnlich, aber sehr interessant. Daraus entwickelt sich ein spannender Science-Fiction-Roman mit viel Action, der mehr oder weniger in der Gegenwart spielt. Die Personen – sowohl Menschen als auch Aurumer – sind glaubhaft geschildert. Man findet schnell in die Handlung hinein und folgt der Geschichte dann voller Spannung. Ein SF-Roman für alle, die nicht unbedingt fantasievoll beschriebene andere Welten und technische Spielereien brauchen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht ihn zu lesen.

Und im Rahmen meiner persönlichen Transparency-Regel:
Das war, ohne Bestechung, Gewaltandrohung… oder sonstiger Einflussnahme, ein schöner Akt von Eigeninitiative. 😉

Lernen

Schopenhauer schrieb sinngemäß: Vergeben und vergessen bedeutet wichtige Erfahrungen verschenken. Ich verstehe dies nicht als Aufforderung nachtragend zu sein, sondern zu lernen.

Was habe ich aus meinem aktuellen Konflikt zu lernen?

Zuerst, dass ich mich selbst unter Druck gebracht habe, in dem ich den Vorfall vor einigen Tagen hier thematisiert habe. Ich habe den Verlauf unterschätzt. „Hätte ich geschwiegen, wäre ich…“

Ich lerne, dass ich die Themen für diesen Blog, so offen ich sein möchte, kritischer auswählen muss. Das wäre besser ein Nicht-Thema gewesen.
Was ich nicht bedacht habe, war die Eskalation.

Seit einiger Zeit lese ich an „Das Havard Konzept“ von Roger Fisher et, al welches sich mit der Konfliktforschung und –bewältigung beschäftigt. Analysiert werden die Mechanismen für Konflikte im Großen, wie im Kleinen.
Es gibt ein Stufenmodell, welches ich hier frei interpretiere:

Ein Konflikt beginnt. Schreitet fort. Ruft Gegenwehr hervor. Eskaliert bis zu einem höchst zerstörerischen Moment. Mündet in eine vorübergehend Waffenruhe . In der sich dann die Chance auf Befriedung ergibt oder versäumt wird. Was zur Fortsetzung führt.

Ich glaube eine Chance auf Befriedung besteht nur durch die Reflektion eigener Fehler.
Angriff und Gegenwehr, egal wem man welche Position zuschreibt, sind also unumgänglich. Was verhindert werden kann ist die Eskalation. Was genutzt werden kann ist die Waffenruhe.
Da ich aktuell nicht weiter diskreditiert werde, nutze ich den Moment, zu suchen was ich selbst besser machen kann.

In dem sehr schönen Buch „Miteinander reden“ von Schulz von Thun gibt es die Empfehlung eine Diskussion nicht mit Vorwürfen zu beginnen, sondern mit den Fehlern die man an sich selbst festgestellt hat.
Vielleicht war mein Fehler eine grob formulierte, aber gut gemeinte Kritik zu ernst zu nehmen. Vielleicht hat die Schreiberin etwas Gutes gewollt, dass ich nicht verstanden habe.
Es gibt, in einem Buch von Nietzsche, eine Stelle in der er den sterbenden Weisen zitiert der ausruft „Freunde es gibt keine Freunde“ und sich selbst, als sterbenden Narr entgegen setzt, der ausruft „Feinde es gibt keinen Feind“. Sinngemäß: es gibt nur Missverständnisse.

Was habe ich gelernt? Schlafe lieber zwei Nächte drüber, bevor Du reagierst.

Das nächste ist die Verhältnismäßigkeit.
Mache ich mir die lebensbedrohliche Situation vieler Autoren Welt weit bewusst die verfolgt und mit dem Leben bedroht sind, dann ist so ein Missgünstiger, gar nicht der Erwähnung wert. Hesses Bücher wurden verbrannt, er musste sein Heimatland verlassen. Dies ist Wert darüber zu reden.

Was habe ich daraus gelernt? Schon mal das Ganze mit mehr Bescheidenheit bedacht?

Ist jetzt alles gut?

Ich weiß nicht, ob die Angelegenheit sich beruhigt. Klar, ich werde mich wehren, wenn ich muss. Aber ich weiß jetzt, es gehört nur dorthin, wo es gerade stattfindet. Und ich muss eine andere Haltung haben: Deeskalierend.

Da ich diese Woche Examensprüfungen abzunehmen habe und dabei über die Lebenswege junger Menschen mit entscheiden muss, beschränkt sich meine Zeit ohne hin.

Vielleicht war das Ganze ja eine Lehre: Fühlst Du? So ist es, von einem anderen bewertet zu werden.

Geschieht ja nichts umsonst.

Ein spanisches Sprichwort sagt: Wenn einer nicht will, können zwei nicht streiten.
In diesem Sinn: Themenwechsel!

Danke für Euren Zuspruch, der hat wesentlich mitgeholfen, den Themenwechsel zu beginnen!