Eijeijei

Welttag des Buches und ich hab mich nicht vorbereitet… 😉

Das bringt mich jetzt aus dem Konzept! Eigentlich wollte ich mein „Sorgenkind des Lebens“ vorstellen, wie Thomas Mann seinen Protagonisten Hans Castorp, im Zauberberg nennt.
Dabei handelt es sich, in meinem Fall, zwar nicht um einen Menschen oder Protagonisten, sondern um ein Buch, aber ein Sorgenkind ist es schon.

Die gute „Revolte“ vor zehn Jahren geschrieben und vor acht veröffentlicht, will keine Leser finden.
Obwohl sie von den wenigen die sie lesen, gute Kritiken bekommt. Niemals so aktuell war, wie im Moment. Beinah, wie eine Blaupause der Ukraine-Krise wirkt. Und diese stille Frage: Was soll ich in dieser verrückt gewordenen Welt politisch tun, umfangreich beantwortet.

Deshalb war sie ab Morgen, für drei Tage, bei http://www.neobooks.de als Schnäppchen vorgesehen. Und ich wollte bescheiden darauf hinweisen…

Aber, wie bringe ich das mit dem Welttag des Buches zusammen?

Ach – ich mache es einfach so:
Den Print gibt es kostenlos, die nächsten drei Tage hier.
Und wer sagt: Nö will ich nicht, kann zwischen Jean-Christophe Grange „Das Herz der Hölle“ oder Neal Stephenson „Cryptonomicon“ wählen. 🙂

Da geht´s zum Kontaktformular: https://literaturfrey.com/about/
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Und da zu neobook: https://www.neobooks.com/werk/42162-die-revolte.html

Edgar Allan Poe oder auch die „Location“

Was habe ich mich früher gegen Recherchen gewehrt! Was nicht aus dem Bauch kam, was nicht als Bild im eigenen Kopf entstand war für mich nicht Literatur, sondern im besten Fall Malen nach Zahlen. Ein bisschen sehe ich es noch immer so.

Aber, wenn das Schreiben in einem Real-Leben stattfindet und der Alltag die freie Fantasie eintrübt dann ist es mitunter schwer sich alles auszudenken, vorzustellen, frei zu erfinden.

Deshalb habe ich bei meinem kommenden Buch so viel, wie nie zuvor recherchiert. Manches was ich wissen wollte/musste ergab sich durch die Geschichte. Manches war ein Spiel. So auch bei der Ortswahl für die Szene die ich heute vorstellen möchte. Oder auch neudeutsch bei der Choice für die Location für den Upshift der Action 🙂

Also, klar war mir, dass ein Teil der Handlung in Amerika spielen würde. Die Region war ebenfalls entschieden. Für die Stadt hatte ich, im Bezug zum Handlungsstrang, noch freie Wahl. Also habe ich so ein bisschen rumgegoogelt und stieß auf Baltimore. Und siehe da, dort hat der gute Edgar Allen Poe, den ich sehr schätze, gelebt. Ganz in der Nähe seines Museum gibt es das:

http://www.rachaelsdowrybedandbreakfast.com/the-inn/the-inn.htm

Das verspricht beim ersten Blick nicht unbedingt atemschnürende Action, aber es fügte sich perfekt in die Atmosphäre, welche die Geschichte an diesem Punkt der Ereignisse haben sollte.

Und somit landen irgendwann im Verlauf der Ereignisse einige meiner Akteure in dem schönen Bed&Breakfast in Baltimore. Bei dem ich eigentlich an Edgar Allen Poe denke und mich konzentrieren muss meine kleine Geschichte daneben nicht zu vergessen.

Warum und Wieso? Das zeigt sich in wenigen Monaten..!

Neues von dieser Stelle am Dienstag.PS: Bis dahin schreibt nicht so viel. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles lesen und auf Reblog rebloggen und in Kategorien packen soll, weil es so viel tolle Texte und Gedanken von Euch gibt!