Thema: Neobooks

Geschubst durch eine andere wordpress-Bloggerin habe ich mich entschieden die „Heimkehr“ auch über das Angebot von Droemer und Knaur http://www.neobooks.de zu vertrieben.

Ihr findet den Link hier

http://www.neobooks.com/werk/40677-die-heimkehr.html

Hier ist es nur als ebook zu finden, da ich die ebook-Rechte an vielen Stellen nutzen kann, solange ich nicht das KDP-Angebot von amazon nutze. Der Print ist an createspace gebunden.

Preis und Inhalt bleiben gleich.

Der erste Eindruck von neobooks war sehr gut. Das Anlegen eines Kontos und der Upload haben flüssig funktioniert. Es gab ein paar Formatierungshürden, die aber mit einem Text-Editor und der Hilfe von neobooks einfach zu lösen waren.

Klasse dass ein deutscher Verlag (schon länger) einen solchen Weg geht.

Nachtrag: Mit der „Heimkehr“ habe ich mich Heute für den neobook-internen Wettbewerb angemeldet, mit dem man, bei entsprechender Bewertung, die Chance auf einen Verlagsvertrag erhält.

Und so gehts weiter

Nachdem das Cover:

Volles_Cover_80_Prozent-6 für wordpress

mit Hilfe von Matthias abgeschlossen ist. Ist es Zeit die nächsten Schritte zu planen.

Die sehen, wie folgt aus:
Diese Woche werde ich den Buchblock und das Cover noch mal prüfen und entscheiden, ob beides noch vor oder erst nach meinem Urlaub zum Probedruck geht. Davor wäre besser. Nimmt mir aber das Buch vom Markt, wie letztlich angekündigt. Aber gerade jetzt ist ein Artikel in der hiesigen Tageszeitung angekündigt und, da wäre es ungeschickt, wenn das Buch
😦 zur Zeit nicht lieferbar ist 😦
Andererseits gibt es ein paar Wiederverkäufer auf die ich mich stützen könnte. Na! Mal sehen.
Wahrscheinlich: Buch vom Markt später, aber die Vorarbeiten sind geschafft.
Das Korrektorat der Teile 2 und 3 sollte diese Woche ebenfalls zu Ende gehen.

Dann: 🙂 Urlaub 🙂

Im Anschluss geht´s dann Schlag auf Schlag:
Buch vom Markt – Schlagzeile 😉
Probedruck Teil 1, wenn´s passt Freigabe
Überarbeitung der Lektoratsversion der Gesamtausgabe, die sollte dann eingetroffen sein.
Layout Gesamtausgabe.
Anpassung des Cover für die Gesamtausgabe.
Versand von Leseexemplaren/Veröffentlichung.
Anpassung des Cover für die Teile 2 und 3.
Veröffentlichung.

Dann: Schwere existentialistische Phase, wie am Ende jedes Projekts 😉

Für alle die auf der Suche nach einem Demand-Verleger sind und nicht mit amazon arbeiten möchten – die Medien arbeiten ja gerade an einem Negativ-Image – kann ich Euch den Kontakt zu Matthias empfehlen der ein OnDemand-Projekt betreut. Kontaktmöglichkeit über http://www.bersarin.de/ (Keine Gefälligkeitswerbung, denn ich bleibe bei amazon. Aber war eine gute Zusammenarbeit, die ich nur empfehlen kann.)

So! Hab ich alles? Wollt ich noch was sagen?

Ja! Schlaft gut und startet gut in die neue Woche
😉

Folgen Sie bitte dem Wegeleitsystem :)

http://www.amazon.de/Die-Heimkehr-Teil-Einer-viel/dp/1494255618/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385883710&sr=8-1&keywords=Peter+Georgas-Frey+die+heimkehr

Hab` ich schon erwähnt,

– dass die Druckfahne bestellt ist 🙂
– der digitale Coverentwurf damit ebenso wie der Buchblock gelungen scheinen 🙂
– auch alle Vorbereitung für die Veröffentlichung als ebook bei KDP laufen 🙂
– der Preis für den Print, (als Einführungspreis) bei 7,99€ liegen wird (wahlweise) 🙂 oder 😐
– der Preis für das ebook bei 2,99 liegen wird 🙂
– mein Buch soweit ich das verstehe über amazon weltweit verfügbar ist (definitiv), ebenso über Buchläden, Bibliotheken und Universitäten (???) 🙂
– ich jetzt nur die Druckfahne beurteilen muss. Das ebook ist schon durchgewinkt und nur noch nicht freigegeben 🙂
– ich heute Abend (ohne Konrads Spezialkleber), wie Pipi Langstrumpf schon drei Runde an der Decke entlang gelaufen bin 🙂
– ich endlich nix tun kann, außer warten 🙂

Ne`?

Dann ist das ja jetzt gemacht 🙂

Eine schöne Woche und hier noch viel Spaß bei:

Kaufen statt Crowd Funding

Für die kurze Zeit, bis die Überarbeitung beginnt, habe ich zwei Beiträge geplant die sich allgemein mit dem Künstlertum beschäftigen.

Der Erste folgt heute.

Infos zu meinem Skript gibt es im späteren, weiteren Verlauf wieder. Ich möchte Figuren und Szenen gerne ruhen lassen, (wie einen Hefeteig 🙂 bis ich die Berarbeitung wieder aufnehme.

Also:

In letzter Zeit ist mir immer wieder das Phänomen des Crowd Funding begegnet. Eine tolle Idee, die, wie ich hoffe den Banken das Leben etwas erschwert und Innovationen, Independent-Entwicklungen in Gang bringt. Ich habe da nur ein Problem:

Warum habe ich den Eindruck, dass Menschen/Konsumenten lieber einen Mini-Kredit gewähren, statt Produkte zu kaufen?

Irgendwie scheint jeder Eigentümer sein zu wollen, aber keiner Käufer. Man besitzt den Künstler und, wenn er Erfolg hat kann man an ihm partizipieren. Man hilft ihm auf die Sprünge, wie einem jungen Kälbchen, mit der Hoffnung die Kuh dann zu melken.

Auf der anderen Seite stehen die Tauschbörsen-Schnäppchen-Jäger. Die Profi-Kopierer die mit gecrackten ebooks, Musik, Filmen, Computerspielen sich den Feierabend versüßen.

Dazwischen stehen die Künstler. Auf der einen Seite getrieben, ihr Funding in Erfolg zu verwandeln und statt einem Mäzen vielleicht hundert zu gefallen. Auf der anderen das mühsam Erarbeitete so lange vor den Raubkopierern zu schützen bis wenigstens etwas Existenzsicherung erreicht ist.

Ich verstehe unter Künstlern aber etwas ganz anderes. Nicht Diener oder Beraubte, sondern Sehnsüchtige, Zukunftssüchtige, Selbstbespiegler und Geisteserzieher die von einem tiefen Schaffenswillen getrieben ihre Werke vollbringen. Ob gesehen, gelesen, geliebt oder nicht. Ob erst spät verstanden oder früh verehrt. Die, von diesen Fragen eigentlich gänzlich befreit, einfach tun und schaffen müssen, was sie tun. Die eigentlich unfähig sind sich zu verkaufen, verkaufbar zu werden. Die eher zufällig zu Geld und Erfolg kommen.

Und was geschieht mit all den übersehenen Talenten? Mit den Begabten die keine Förderung erfahren? Das Gleiche was mit vielen Blüten geschieht die nicht zur Reife gelangen…

Nein, ich stelle mir Künstler anders vor. Unabhängiger, lebenskompenter, als im „l’art pour l’art“. Mit ihren Händen Ihre Werke verbreitetend. Vielleicht mal für 3 Monate in einer Fabrik ein Zubrot verdienen, um sich ein Lektorat, eine Pressemappe, eine Werbekampagne zu finanzieren. Mitten unter den Menschen, bei denen die Geschichten ankommen sollen.

Aber, wer trotzdem das andere versuchen möchte, der soll es tun. Ich halte es nicht für ehrrührig! Gerade für junge Künstler ist es glaube ich eine Chance ein gesamtes Projekt aus eigener Kraft in die Öffentlichkeit zu bringen. Gerade für sie bietet es eine Chance auch auf diesem Weg mit dem Publikum in Kontakt zu kommen.

Ich wünsche mir lieber Käufer statt Kreditgebern; Neugierige, Sucher, Sehnsüchtige, nicht Spendenquittungsfans, Kleinkunstbörsianer, Talentkalkulierer.

Das nur mal so als Denkanstoss. Erfolg wünsche ich jedem auf dem Weg, den er für sich, gewissenhaft wählt hat.

Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.
B. Brecht

aus: http://natune.net/zitate/autor/Bertolt%20Brecht

Ich habs gemacht…!

Ich lasse die Frage jetzt mal außen vor, ob man im Urlaub arbeiten sollte oder streng asketisch mit einem Cocktail in einem Liegestuhl liegen muss, um zu entspannen. Irgendwie bin ich vom überzeugten Müßiggänger zum kleinen Workaholic mutiert.

Deshalb habe ichs in diesen ersten Urlaubstagen auch nicht geschafft, nix zu tun, sondern habe den Fehler gemacht, mir ein ebook herunter zu laden. Titel „Bücher mit amazons createspace veröffentlichen“ von Daniel Morawek. Beim schmökern fiel mir auf, dass es anscheind doch nicht so schwer ist, mit dem amazon-Dienst, Bücher in gedruckte Form zu bringen. Die ebook-Variante ist zwar nett, aber bei mir stehts immer noch etwa 650 zu 15 für die Gedruckten. Daran wird sich maßgeblich auch nichts ändern.

Also habe ich mal so ein bisschen rumexperimentiert, habe ja Urlaub und viel zu viel Zeit, den Buchblock in Form gebracht (das heißt ins pdf-Format), das Cover angepasst (das war schweißtreibend und fast schon ein Angriff auf den Urlaubsgedanken). Papier, Format, Preise, Gestaltung auf Kurs gebracht und siehe da: heute bin ich fertig geworden!

Jetzt habe ich die Druckfahne in digitaler Form schon kontrolliert, die Möglichkeit genutzt sie als Druckfahne zu drucken und eine „handgreifliche“ Druckfahne ist auf dem Weg zu mir nach Deutschland. (Wenn ich alles richtig verstanden habe, finden gewisse Druckvorgänge in den USA statt, Bestellung von amazon.de werden aber in DE gedruckt. Schaun wer mal!)

Ach so: Welches Buch?

Ich habe mich für „Soantà und Als Paolos Hände reden lernten“ entschieden. Wenn das klappt, folgt die „Revolte“ und dann auch der neue Roman. Die Einzelversionen von „Soantà“ und „Paolo“ bleiben ebooks. Da (so weit ich weiß) eine gewisse „Dicke“ nötig ist, damit Herstellungspreis und Umfang im richtigen Verhältnis stehen. 4€ für ein 20-Seiten-Buch wären mir zu dreist.

Also, wer etwas Ähnliches plant, seinen Urlaub sinnvoll nutzen möchte, gerade Langeweile hat, beim Covergestalten in seine Schreibtischplatte beißen möchte, kann gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Ich antworte spätestens am Ende meines Urlaubs.

Den ich hochoffiziell heute beginne.

Thomas Mann

Ich habe eine lange Zeit, sehr gerne Thomas Mann gelesen. „Josef und seine Brüder“, „Zauberberg“, „Die Buddenbrooks“ und einiges mehr. Gut, das sollte man nicht machen, wenn man selbst schreibt. Weil man am Ende von Manns sprachgewaltigen Werken eigentlich Stift und Tastatur sauber verpackt in die Ecke legen möchte, mit der zart-bitteren Einsicht „Okay, ähnliches ist nicht annähernd zu erreichen. Klappe zu! Affe tot!“

Angesprochen in den Büchern Manns, haben mich vor allem seine männlichen Charaktere, weil es oft sehr moderne, eher weiche, fast androyne Protagonisten waren. Hans Castorp ist mir da am meisten in Erinnerung geblieben.

Ohne es zu wissen, waren diese Einflüsse – vielleicht – die Quelle zu jener Figur, die meinem Buch noch fehlte (Eben, ich haben die Schockstarre nach T. M. überstanden:) und die möchte ich heute vorstellen.

Ihr Name lautet Valentino. Ein ehemaliges Straßenkind, welches durch die Gunst eines reichen, väterlichen Gönners zu Wohlstand und Ansehen kommt. Ein ehemals bettelarmes, südländisches Kind mit kraftvollem, lockigem, aber schmutzig-zerzaustem Haar, dass zur rechten Hand seines Gönners wird. Fortan sind die Haare stets gewaschen und parfümiert und werden mit Pomade in Form gehalten. Die fleckige, löchrige Kleidung ist gegen maßgeschneiderte Anzüge ausgetauscht. Das vulgäre Gossenjargon ist ersetzt durch die perfekte Hochsprache eines begnadeten Sekretärs, der Geschäftsbriefe genauso treffend und penibel verfasst, wie formlose Einladungen an die Freunde seines Gönners.

Und welche Bedeutung hat diese Figur?

Eben wusst ich es noch? Moment -?

Das war doch -? Ne!

Oder doch?

Fällt mir bestimmt wieder ein! Spätestens in drei Monaten 🙂

Mehr an an dieser Stelle: Dienstag Abend.

PS: Vielen Dank natürlich an alle die folgen, die neuen Follower, die Likes, Fragen, Ermunterungen und Kommentare!

PPS: Das mit dem Voting bei „Sprache und Stil“ dürft Ihr echt nicht machen! Jetzt schreibe ich zum ersten Mal einen Roman im Modern Style und die Mehrheit voted für oldscool. Eine bescheidene Mehrheit aber eine Mehrheit 😉