Zeit der Gedichte

… scheint vorbei.
So zumindest erscheint es mir, wenn ich zurückblickend betrachte, wie, aus diesem Blog, nach und nach die Verse verschwunden sind.
Irgendwann waren sie weg, waren sie verstockt, verschwiegen, weg gesperrt. Irgendwohin – wo ich keinen Zugriff mehr auf sie habe.
Das ist nicht schlimm.
Alles hat seine Zeit.
Schwer an diesem Gedanken ist, dass auch das was mir jetzt leicht von der Hand geht und gefällt, irgendwann schwindet, rostet und verfällt.
Es ist gut, sich dies nicht allzu bewusst zu machen. Es hemmt nur, macht unglücklich und verdirbt die Freude am unbedachten Spiel, mit was auch immer.
Aber, um die Verse tut es mir manchmal leid, weil Verse auch ein Lebensgefühl sind. Sie beruhen auf einer bestimmten Empfindsamkeit, einem fragilen Glück, einer distanzlosen Sinnlichkeit, die sich unentwegt in die Welt verliebt, ganz blind dafür, ob die Welt sie nicht verlassen wird.
Zuletzt kommt es auf die Verse nicht an: wenn die klingenden Worte ausgehen, kann es auch Farbe sein oder klingender Ton oder Rotkohl im Wok.
Wichtig ist nur, Teil des Schöpferischen zu sein, sich ihm anzuschließen und zu widmen, im Sinn einer tiefen Lebensbejahung.
Oder nicht?

10/21 PGF

Von Gestra zu Astra

Ne! Nicht der Opel, sondern zum Impfstoff. Denn: Ich bin durch, mit dem 1. Picks und da ich hier, immer mal von der Corona-Front berichte, ein kleiner Einblick.

Mir scheint die Impfung ist, für die Jungen ( 40).
Ich jedenfalls, hatte mit der Impfung keine Probleme, obwohl mein Nachttisch gerüstet war, um eine Kompanie Impfreagierender zu versorgen.
Nix ist passiert.
Am Tag danach, also heute, hat mir der Arm ein bisschen weh getan (Einstichstelle). Ich hatte leichte Kopfschmerzen (bei Föhnlage) und am Ende des Arbeitstages war ich platt. Bis dahin hielt ich aber, einen ambitionierten Arbeitstag durch.
Medi´s habe ich keine eingenommen, hatte sie aber parat.
Nach der Impfung habe ich mich geschont, viel getrunken und einiges an Entspannungsübungen gemacht.

Das sagt nun nix, über den Grad der Immunisierung und das sagt auch nix, ob ich irgendwelche Spätfolgen zu befürchten habe (gut manchmal habe ich das Bedürfnis nach Fellpflege, aber das wird schon passen 😉 )
In Abwägung von gesellschaftlicher Gewinn vs. persönlicher Skepsis, habe ich mich für das Erste entschieden. Nicht wegen der Alten, sondern damit unsere Kinder und Jugendlichen irgendwann ihr Recht auf Leben, auf Bildung und auch auf Abenteuer zurückbekommen. An denen ist, eine zunehmend verfehlte Corona-Politik völlig vorbeigegangen.
Wer zweifelt: Trau dich!

Habt einen schönen Abend (Demnächst folgt die Metaebene zu Gestra)

PGF

Ne! Not the Opel, but to the vaccine. Because: I am through, with the 1st picks and since I report here, always times from the Corona front, a little insight.

It seems to me the vaccination is, for the young ( 40).
I for one, had no problems with vaccination, although my bedside table was rigged to take care of a company of vaccine responders.
Nothing happened.
The day after, today, my arm hurt a bit (injection site). I had a slight headache and at the end of the working day I was flat. Until then, however, I held out, an ambitious workday.
I didn’t take any meds, but I had them on hand.
After the vaccination I took it easy, drank a lot and did some relaxation exercises.

That says now nothing, about the degree of immunization and that says also nothing, whether I have to fear any late consequences (well sometimes I have the need for fur care, but that will fit 😉 )
Weighing societal gain vs personal skepticism, I went with the former. Not because of the elderly, but so that our children and young people will eventually get back their right to life, to education, and also to adventure. To them, an increasingly misguided Corona policy has completely passed.
Who doubts: Dare!

Have a nice evening (Coming soon: the meta-level to Gestra)

PGF