Aus der Stille

Ich glaube, wenn man gar niemand hat, der einem liest, schreibt man viel freier. Man singt sein Lied, wie kleine Kinder es tun, die sich gerne selbst hören oder, wie selbstvergessene Erwachsene unter der Dusche.
Sobald jemand liest, beginnt die Unsicherheit. Zumindest, wenn man auf die bewährten Schablonen verzichtet, auf die typischen Geschmacksverstärker.
Man zieht die Hand zurück, wie bei einer Abstimmung, bei der man sie allein hebt.
Aber, wie soll so etwas Neues entstehen?
Etwas, das zu neu und zart ist, für Spott und Kopfschütteln und für das Unverständnis der Stimmungsmacher.
Ganz bei sich, schreibt man Zeilen, die vielleicht nie jemand liest oder die, wenn sie entdeckt werden, Menschen auf besondere Weise berühren.

12/18 PGF

Achtung Werbung #3

1,2,3, … 1,2,3 … Check! Check!
Gut! Die Technik funktioniert noch …

Ehe ich zu meinem angekündigten Werbeblock komme, schaffe ich es nicht, euch eine kurze „Bloggers End“-Reflektion zu ersparen:
Der Zeitgewinn ist beachtlich, unter diesem Gesichtspunkt habe ich alles richtig gemacht. Das ist es aber auch schon an Vorteilen.
Ansonsten ist es eher, wie Wegziehen und mit einem ungewissen Gefühl alte Verbindungen zurücklassen. Vielleicht bleibts, vielleicht verfällts …
Der Austausch, das Mitlesen, aber auch das Feedback für das was man zusammenschustert besitzt eine Qualität, die nicht zur suggerierten Anonymität des Netzes passt.
Also: Bloggen ist schön!
Sobald das mit den Lottozahlen klappt, mache ich weiter. 🙂

Bis dahin gibt es Werbung, heute für:

Titel: Zeitspuren

Entstanden: zwischen 2006 und 2015
Erscheinungsjahr: 2015

Inhalt: Es handelt sich um eine Sammlung von Gedichten, die über beinah 10 Jahre entstanden sind. Es sind Gedichte über das eigene Empfinden, über die Liebe und die ersten Jahre der Vaterschaft. Keine große Lyrik, sondern schlichte, einfühlsame Verse, die ich einer sehr schönen und stimmungsvollen Epoche zuordnen kann. Da Gedichte besser für sich selbst sprechen, folgt am Ende des Beitrages, eines aus dem Band.

Könnte man mögen, wenn:
– man Gedichte mag

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Prolog

Was wir zu werden träumen
bestimmt mehr unser Leben
als alles andere.

Ob wir nicht wagen,
einen Traum zu träumen,
ob wir ihn aufgeben,
scheitern,
ihn verbissen verfolgen –
ob er sich erfüllt,

dieser stille,
innere Ruf
bestimmt alles.

12/18 PGF

Achtung Werbung #2

Titel: Sontland

Entstanden: zwischen 2004 und 2016
Erscheinungsjahr: Erstveröffentlichung: 2007; Neuauflage: 2016

Inhalt: „Sontland“ habe ich, rückblickend, im Rahmen meiner politischen Selbstverortung geschrieben. Weil ich mich, von jeher parteilos aber nicht unpolitisch empfinde, musste ich vielleicht dieses Buch schreiben, um meine Haltung zu finden.
Ich hatte das Verlangen, einige für mich offenkundige politische Prozesse abzubilden. Auch, um zu konservieren, dass sie absehbar waren. Der Kampf um die Ukraine, das Zerwürfnis zwischen Europa und Russland (nach Schröder), als Beispiele, haben dem Roman Authentizität verliehen. Mehr als ich absehen konnte.
Geholfen hat dem Buch nichts davon.
Vielleicht, weil es Denkarbeit ist, vielleicht, weil es schwermütig und desillusioniert ist. Ich glaube nicht, dass es schlecht geschrieben ist. Dagegen spricht das positive Urteil der Wenigen, die es gelesen haben.
Das „Sontland“ sich nicht verkaufen ließ, hat mich, über mein eigenes Schreib- und Leseverhalten viel nachdenken lassen. Die Geschichte der Aurumer hätte ich sicher anders geschrieben, ohne die Erfahrung mit „Sontland“. Mir war klar, dass ich es dem Leser leichter machen muss, wenn ich eine Chance bekommen will. Und ich musste mir eingestehen, dass ich selbst, zunehmend nach Unterhaltung beim Lesen suche und die Zeiten von „Dr. Faustus“, „Glasperlenspiel“ und „Die Pest“ eine Weile zurückliegen.
Lesenswert ist „Sontland“ trotzdem.

Könnte man mögen, wenn:
– man schwere Literatur mag
– politisch interessiert ist und entsprechend informiert ist
– Frustriert ist, über die Spiele der Macht
– glaubt, dass der Mensch besser ist, als Politik
– dichte Atmosphäre mag
– Realismus bei den Charakteren schätzt

Das Buch ist als Ebook und Print erhältlich!

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

Achtung Werbung! #1

Titel: Soantá & Als Paolos Hände reden lernten

Entstanden: zwischen 2004 und 2006
Erscheinungsjahr: 2006

Inhalt: Die beiden Erzählungen des Buches, habe ich vor dem Hintergrund, zweier sehr unterschiedlicher Gemütsverfassungen geschrieben.
Bei „Soantá“ steht die Ohnmacht im Mittelpunkt, die jeder Mensch empfindet, wenn er die Kämpfe und Kriege, den Streit und die Missgunst zwischen Menschen beobachtet. Wenn er sich fragt: Warum macht ihr es euch so schwer? Diese Ohnmacht wird meist als Schwäche empfunden. In der Figur des Soantà wollte ich sie, als Stärke zeigen. Die Dummen streiten und bekämpfen sich, während die Weisen das gemeinsame Wohlergehen suchen. Die Menschen zu verurteilen war nicht das Ziel, eher sie zu bedauern, für Leid und Unrecht, welches sie sich zufügen.
Bei „Paolo“ habe ich den Gegenentwurf gesucht. Auf den Fragen beruhend: Was ist schön am Menschen? Was macht ihn eigentlich aus? Was macht ihn liebenswert? Dies zu zeigen, schien mir in der Figur des „Paolo“ möglich. Einem Jungen, der in einer paradiesischen Inselwelt lebt, die wenig Überlebenskampf fordert.

Kann man mögen, wenn:
– man auf Geschichten mit Botschaft steht
– (anscheinend) man Coelho mag
– kein ungeduldiger Leser ist
– keine Action benötigt
– beim Lesen gerne träumt.

Das Buch ist als Ebook und Print erhältlich.

Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

11/18 PGF

!Achtung Werbung!

Liebe Besucher, ich werde in den nächsten Tagen, völlig eigennützig, immer mal wieder einen Werbeblock hier einfügen, um den ein oder anderen zu einem Weihnachtsgeschenk zu inspirieren.

Die Aktion hat auch einen gemeinnützigen Aspekt: Ich bin meiner Umwelt viel verträglicher, wenn ich Bücher verkaufe und das ist ja auch was 🙂

Um geschätzte Besucher zu schonen, die meine Bücher schon gekauft oder verschenkt haben, kaufen oder verschenken werden, wird der Beitrag jeweils als Werbung werbewirksam gekennzeichnet, damit niemand einen Hinweis verpasst, der ihn noch nötig hat 😉
Die Verbreitung und Verlinkung ist jeweils gewünscht und erhofft und ich verweise an dieser Stelle gerne auf Knecht Ruprecht für die, die beim Verlinken zögern.

Also fühlt euch vollkommen unfrei meine Aktion – Unter jeden Baum ein Buch – zu unterstützen.
„Urbi et orbi“ wird euch doppelt vergütet.

Die Frage: Ja, wo gibt es denn die Bücher?
Beantworte ich knapp mit: Überall wo es Bücher gibt.

11/18 PGF

Stellenbeschreibung

Sie sind mit der Welt, wie sie ist, nicht zufrieden und haben schon als Kind ständig hinter jedem unscheinbaren Objekt ein magisches Portal gesucht? Aber sie waren immer, vernünftig genug zu begreifen, dass es nur Fantasie ist?
Sie arbeiten gerne für sich und können stundenlang an einem Platz ihren Ideen nachhängen, wenn der Platz reizarm genug ist?
Sie mögen den Wechsel zwischen Aktivität und Kontemplation, wobei Sie geistige Arbeit bevorzugen und unter Aktivität vor allem Abenteuer verstehen?
Ihre Koordination ist so dürftig, dass Sie es mit Pinsel oder einem Instrument nie weit gebracht haben?
Insgesamt war Ihnen nie ganz bewusst, was sie eigentlich können?
Sie mögen es, etwas zu übersteigern, zu erweitern, zu variieren?
Sie schlüpfen gerne in Rollen, sind aber nicht extrovertiert genug, es, als Schauspieler zu versuchen?

Dann bewerben Sie sich doch, an Ihrem Schreibtisch, um eine Stelle als Schriftsteller.
Ihre Arbeitszeiten liegen zwischen 6.00 und 23.00 Uhr, der Stundenumfang variiert. Die Bezahlung ist gut, für alle die Sie benötigen, um Ihre Veröffentlichung zu realisieren. Ihnen stehen im Jahr 365 Tage Urlaub zur Verfügung, die Sie aber nicht in Anspruch nehmen, weil immer dann, wenn Sie Ihren Urlaub beginnen, eine Idee kommt. Selbstverständlich sind Sie nicht kranken- oder rentenversichert, aber das wird sie nicht stören.

Sie sind immer noch interessiert? Dann setzen Sie sich jetzt an Ihren Schreibtisch. Sie können die Arbeit jederzeit beginnen …

11/18 PGF

Stichwahl

Vorab: Herzlichen Dank fürs Mitmachen beim Voting! 🙂
War sehr hilfreich!
Ich komme, durch das Ergebnis, zu den beiden Richtungen die logisch sind:

-> kompletten Roman über amazon
-> als Episoden über eine eigene Plattform.

Da ich beim gestrigen Voting einen wichtigen, mir selbstverständlichen, aber erwähnenswerten Punkt vergessen habe, bitte ich nochmals, um Rückmeldung.
Denn: die eigene Plattform, wäre eine kostenpflichtige!

Also:

11/18 PGF