XXX von 50

It´s done.

Jep, Korrektur abgeschlossen! Um nicht in Widerspruch, mit früheren Blogbeiträgen zu geraten hier der diskrete Hinweis, dass dies nicht aus Ehrgeiz, sondern aus schnöder Neugier geschah.
Denn ich wollte wissen, wie die Geschichte endet.

Dass ich sie selbst geschrieben habe? Ändert nichts. Wenn ein Skript ein Jahr gelegen hat, ist es, in manchen Aspekten, ein fremder Text geworden. Man erinnert sich nicht an alles. Deshalb ist es, nebenbei bemerkt, gut, Texte liegen und reifen zu lassen. Man liest sie deutlich distanzierter.

Es kann sich trotzdem, um ein schlechtes Manuskript handeln, das voller wirrer Fantasien steckt. Da ja der Beurteiler, die gleichen Schablonen verwendet, wie der Ersteller, aber he! Der aktuelle Beurteiler ist zufrieden 😉

Wo ich ein Problemchen sehe, ist beim Ende. Nicht, dass ich es schlecht oder falsch gestaltet empfinde – ich würde von herausfordernd sprechen. Ihr werdet es mir rückmelden …

Aber ein bisschen dauert es noch. Denn erst kommt das „richtige“ Korrektorat, dann das ganze Layout-Gedönse und dann erst der Spiegel-Bestseller-Rang.

Was man wissen muss ist, es handelt sich erneut, um ein „Krimi-Märchen“, wie ich das Genre freimütig taufen würde. Denn es erzählt von Helden, Legenden und Abenteuern, wie es sonst nur Märchen vermögen.
Nur, dass der Held, dieses Märchens, gerne Whiskey trinkt und statt dem Zauberstab, mit einer 45er wedelt.
Ich fand´s unterhaltsam 🙂

Habt einen schönen Sonntag

PGF

26 von 50

Im Ofen knistert bald ein Feuerchen, zu dem ich entspannt meine Beine hochlegen werde, denn ich befinde mich im Pensum.
Nicht im Pensum befinde ich mich, was meine Aktivitäten bei WordPress angeht oder bei der Altersvorsorge oder bei „stürz dich ganz auf eine Sache“ – da nicht.
Ich suche den Ausgleich, nicht das Limit.
Deshalb steht oben, beim Titel, nicht 29 von 50 oder 32 von 50. Wäre drin gewesen, mit: dem Ehrgeiz freien Lauf lassen. Aber die Dinge brauchen ihre Zeit.
Ich sehe zum Fenster hinaus und sehe, wie die Blätter einer hochgewachsenen Birke unruhig im Wind zittern, während hinter ihnen Regen schwere Wolken vorbeiziehen.
Das ist eine gute Zeit für eine Tasse Tee und eine gute Zeit fürs Lesen. Aber auch eine gute Zeit zum Schreiben. Die richtige Geduld, die richtige Einstellung, für einen Text, habe ich zwischen November und Februar, wenn die Welt uns zurück zu uns selbst treibt.
Zeit fürs Feuer und den Ofen und die Stille.

Habt es gut
PGF

G´baschdeld

Ja, das ist tatsächlich ein Wort und, wenn ihr bis hierhergekommen seid, hat es seine ganz wundervolle Wirkung entfaltet 😉

Damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde mich nur dröge und melancholisch von Kapitel zu Kapitel hangeln, freue ich mich, euch heute, einen ersten Blick, auf den Cover-Entwurf von „Äquinoktium“, anbieten zu dürfen.
Rückmeldungen durchaus erwünscht 🙂
So gesehen, das Zuckerl fürs Wochenende.

Genießt das WE.
PGF

(Stand bei Kapitel 13: Das ist veröffentlichbar.)

10 von 50

Ich starte melancholisch, in diesen Herbst, melancholisch, in dieser schönen Form, wenn man die Welt sein lassen kann, wie sie ist und damit seinen Frieden findet. Wenn man mit sich Frieden findet und in der Welt die schönen flüchtigen Dinge: das Herbstlaub, das Licht das schwindet, das Leben das man hat.
Die Zahl im Titel verrät, dass ich im Zeitplan bin. Das klingt einfacher und selbstverständlicher, als es ist. Denn in diesen Zeiten, beim Thema zu bleiben und die Dinge konzentriert herunter zu arbeiten, während der Wahnsinn täglich zunimmt, ist eine Kunst für sich. Wie wenig differenziert, wie unaufgeklärt, wir durch die Themen geführt werden: von Corona über Klimakrise bis zu: werden die Taliban oder die Chinesen die Welt überrollen und was ist eigentlich, aus dem bösen Russen geworden? Macht Biden es besser, als Trump? Und dazwischen Laschet, wie ein Schreckgespenst.
Ja, es ist eine Kunst, sich von alldem fernzuhalten, wie von ungesunden Genüssen.
Während also die Blätter bunt und die Welt zunehmend verrückt erscheint, hangele ich mich von Kapitel zu Kapitel, wohlwissend, dass das in der Welt noch bedeutungsloser ist, als ein leuchtender Herbsttag. Also bedeutungslos, für diese Epoche, die den Blick für die Dinge verloren hat. Aber das kümmert die leuchtenden Blätter nicht und so nehme ich sie mir, zum Beispiel.

Habt einen gemütlichen Abend
PGF

Vier von fünfzig

Das ist, ich gebe es gleich zu Anfang zu, nicht viel, also 4 von 50 Kapiteln, aber es beruhigt.
Es macht sogar Spaß, wenn man beim kritischen Korrekturlesen denkt: „Das fängt gut an.“
Aber! Wir – also ich – bewegen uns noch auf dünnem Eis.
Und so will ich mich dem Werk, wie der Woche widmen: mit einem ernsten, nachdenklichen Montagsgefühl.
Bleibe ich bei diesem Tempo, ist von 25 Korrekturlese-Tagen auszugehen.
Zwei Oktober-Tage abgerechnet, die ich verpasst habe, einige Tage im Sinn, an denen mir die Kraft fehlt, plus einige Wochenendetage, an denen ich das doppelte Pensum schaffe, ergeben ein: „Das könnte Anfang November werden“-Gefühl.

Danke für die Daumen 🙂

Habt einen schönen Abend
PGF