Mysteriös (#4)

Treffpunkt für die Überarbeitung der „Revolte“, wäre der neue Blog:

https://closedareaproject.wordpress.com/

Akte X lässt grüßen 😉

Als Dankeschön für die Mitarbeit gäbe es, (neben der obligatorischen Danksagung im Buch und signiertem Exemplar), ein Buch über das Schreiben nach Wunsch und Geschmack.

Den „Brief an einen jungen Dichter“ von Rilke. Habe ich vor langer Zeit gelesen.

Oder: „Das Leben und das Schreiben“ von King. Habe ich vor einiger Zeit gelesen.

Oder: „Suspense“ von Highsmith. Lese ich gerade.

Alle drei Bücher sind lesenswert und von Menschen geschrieben, die wissen, wissen wie es geht.

Ich hoffe, dass genügt Euch an Informationen. Fragen sind jeder Zeit erwünscht, ebenso Kritik (kann ich schon mal üben 😉 )

Den Start würde ich mit einem Beitrag verkünden, damit keiner was verpasst. 🙂
Begleitend könnt ihr den Countdown an der linken Seite verfolgen. Der wird nicht ganz verbindlich sein, aber annähernd.

Startet mir gut in die Woche!

Wie soll das gehen? (#3)

Die Arbeit an einem nicht fertigen Manuskript hat auch mit Anstrengung zu tun. Aber nicht nur. Es kann Spaß machen Szenen und Sätze aufzudröseln und neu und besser wieder zusammen zu fügen. Bei der „Revolte“ wird sich es sich nach einem Puzzle anfühlen. Manche Teile passen, andere muss man noch hin und her drehen, bis sie sich einfügen.
Das Buch ist fertig und veröffentlicht und (war) Korrektur gelesen, so dass die schweren Brocken beseitigt sind.

Das Wichtigste zuerst:
Keiner muss bis zum Ende durchhalten! Anfangen heißt: mal rein schnuppern und gucken, ob es Spaß macht.
Zeit spielt keine Rolle. Die „Revolte“ hat sich aufgedrängt. Eigentlich bin ich an zwei anderen weniger entwickelten Manuskripten am arbeiten und wollte die vorziehen. Aber die Griechenland-Krise auf der einen Seite (und damit das Politische) und die privaten Verpflichtungen haben das verhindert. Die „Revolte“ ist stabil genug, Pausen zu vertragen.

Außerdem:
Über Änderungen wird nach dem Mehrheitsprinzip entschieden, bei Unentschieden übernehme ich.
Richtig starten würde ich die Arbeit, wenn es wieder kühler wird, also gegen Ende August, Anfang September. Ich habe bis dahin den kompletten Umbau abgeschlossen.
Teilnehmer? Wer immer Lust hat. Es gibt kein Minimum, kein Maximum. Wenn sich keiner meldet? Tippe ich auf Zeitmangel und Unsicherheit 😉
Was muss man können? Lesen. Und Lust am lesen haben. Ich erwarte keine Lektoratsmeinung, sondern einfach eine nüchterne Lesermeinung.
Form: Präsentiert würde das ganze auf dem Blog mit Kommentarfunktion. Ich habe noch drei oder vier Exemplare die ich verschenken könnte. Wenn nötig, kann ich Euch gedruckte Kapitel zuschicken.

Nächster Beitrag – und damit letzter Beitrag – folgt.

Das Exposé-Dingens (#2)

Damit Ihr Euch die „Revolte“ besser vorstellen könnt, heute eine Art Exposé. Exklusiv für Euch, obwohl ich diese Dingens hasse, wie der alte Belze das Weihwasser. 😉
Wer sich einen Überblick über die erste Version machen mag kann gerne ein Leseexemplar anfordern oder mal reinhören: https://ammikro.wordpress.com/playlist-die-revolte/

Zum Titel:
Ein Anstoss zum Titel war das Buch „Der Mensch in der Revolte“ von A. Camus. Wobei es da eher um die existentielle Revolte geht, während ich die politische Revolte im Sinn hatte. Nicht um sie zu befürworten oder abzulehnen, sondern um sie zu betrachten.

Den Titel würde ich ändern. Es gibt bereits einen Arbeitstitel, aber der ist geheim, wie das Rezept von Coca Cola. 🙂

Zur Geschichte:
Die „Revolte“ spielt in dem fiktiven Land „Sontland“. Ich habe das Land im nördlichen Baltikum angesiedelt. Ein kühles, regenreiches Land mit wenig Licht, wenig Ressourcen und einer verarmten Bevölkerung. Politisch lässt es sich mit der Ukraine vor dem Maydan vergleichen, also einer Diktatur mit Annäherung an den Westen im wirtschaftlichen Sinn, aber ohne demokratische Strukturen. Deshalb herrschen zunehmend Unruhen in dem kleinen Land. Innere, wie äußere Kräfte versuchen den Umsturz des diktatorischen Präsidenten herbei zu führen.

An dieser Grundstruktur würde ich nicht viel ändern. Ich würde sie allerdings viel klarer heraus arbeiten. In der bisherigen Version habe ich mich in viele Nebenschauplätze und Ortswechsel verzettelt. Habe die Geschichte aus zu vielen Perspektiven und sehr dokumentarisch erzählt.

Zu den Figuren:
Die „Revolte“ wird aus der Perspektive von 12 Figuren erzählt, die jeweils eine eigene politische Haltung verkörpern. Das Buch ist in fünf große Abschnitte unterteilt. Im ersten werden die zwölf nach und nach vorgestellt. Im 2. verknüpft und so weiter. Jede der Figuren findet auf ihrem Weg in die Geschichte. Jede bringt eine Biographie mit die ihr Handeln erklärt.

Hier habe ich die stärksten Einschnitte gemacht. Dadurch das ich einen Handlungsstrang komplett verworfen habe, fielen zwei Figuren bereits weg. Statt die Geschichte aus zwölf Perspektiven zu erzählen, habe ich mich auf zwei Protagonisten konzentriert. Die werden weiterhin von den anderen flankiert, aber ihr Handeln findet stärker im Bezug zu den beiden stärksten Charakteren statt.

***
Mein Dank geht an dieser Stelle an Pascal http://pascalwiederkehr.com/ . Er hat das Buch vor einigen Monaten gelesen und mir viele wertvolle Tipps zur Überarbeitung/Neugestaltung gegeben. Unter anderem den gestrichenen Handlungsstrang (aus ihm wurde eine Kurzgeschichte, ist wie beim Essen: ich kann nix wegwerfen 😉 )
Acht Jahre habe ich Stimmen, wie seine zur „Revolte“ gesammelt. Dabei waren viele positive, die mir zeigten, dass die Idee und das Buch gut sind, aber zu überladen, zu unzugänglich.
Daran arbeite ich.

Thema: Neobooks

Geschubst durch eine andere wordpress-Bloggerin habe ich mich entschieden die „Heimkehr“ auch über das Angebot von Droemer und Knaur http://www.neobooks.de zu vertrieben.

Ihr findet den Link hier

http://www.neobooks.com/werk/40677-die-heimkehr.html

Hier ist es nur als ebook zu finden, da ich die ebook-Rechte an vielen Stellen nutzen kann, solange ich nicht das KDP-Angebot von amazon nutze. Der Print ist an createspace gebunden.

Preis und Inhalt bleiben gleich.

Der erste Eindruck von neobooks war sehr gut. Das Anlegen eines Kontos und der Upload haben flüssig funktioniert. Es gab ein paar Formatierungshürden, die aber mit einem Text-Editor und der Hilfe von neobooks einfach zu lösen waren.

Klasse dass ein deutscher Verlag (schon länger) einen solchen Weg geht.

Nachtrag: Mit der „Heimkehr“ habe ich mich Heute für den neobook-internen Wettbewerb angemeldet, mit dem man, bei entsprechender Bewertung, die Chance auf einen Verlagsvertrag erhält.