Fragestellungen

Menschen verändern sich, wenn sich ihre Fragestellungen verändern.
Ein Kind stellt andere Fragen, als ein Alter, auch, wenn es Fragen gibt, die wir uns ein Leben lang stellen.
Dementsprechend entwickeln sich Menschen, wenn sie sich zutrauen, Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Nur dann wagen sie, immer neue zu stellen.
Das Vorurteil ist ein Beispiel für die Unfähigkeit zu fragen.
Wer weiß?
Vielleicht ist unser Leben nicht durch Ziele bestimmt, die wir uns setzen, sondern von Fragen, auf die wir Antwort suchen.

PGF 09/17

Träume

Ich glaube, wir haben in uns, ein genaues Bild von uns selbst.
Von einem Leben und Sein, in dem wir ganz zu dem geworden sind, der wir sein möchten.
Ich glaube, es ist möglich, diese Idee von uns zu verwirklichen.
Zu verfolgen, bis alle Facetten entfaltet sind.

Dabei mag es Menschen geben, die uns vorwerfen, dass wir träumen, nie wach, nie wirklich geworden sind.
Das kommt daher, dass sie ihre Träume für echt halten und uns in ihre Träume ziehen wollen …
Wir aber haben unsere und die sind bedeutsam:
Sind ein erster, neuer Zweig, ein wundervolles Werk, ein Akt der Liebe, eine Entdeckung die Epochen prägt.

Meist träumen wir allein.
Aber manchmal tritt ein Mensch in unser Leben und – es ist schwer zu sagen …
ist Teil dieses Traumes oder träumt den gleichen Traum, in jedem Fall ist da ein Verstehen … und ein wundervoller Moment.
Plötzlich verdichtet sich unser Traum, in etwas Wirkliches, das nicht nur in uns ist, sondern in der Welt.

PGF 08/17