#135 Eine Geschichte (25)

„Steigen Sie bitte aus, meine Herren.“ Sagte der Mann auf Vandenbergs Seite, der der Aufforderung folgte.
Jack beobachtete, dass einige Polizisten sich auf seiner Seite in Position brachten, um einen Fluchtversuch zu unterbinden.
Vandenberg wandte sich zu ihm.
„Ja, was höre ich denn für Sachen über Sie? Ein Killer?“
Jack erstarrte. Vandenberg brachte sich schnell in Position, vermutlich spekulierte er darauf, ihn zu einem späteren Zeitpunkt noch mal in die Hände zu bekommen.
„Herr Daniels, Sie steigen auch bitte aus.“
Sagte der große Kerl, mit spanischem Akzent, während er die Tür auf Jacks Seite öffnete.
Er schwang die Beine nach draußen und stand.
„Und, wenn soll ich ermordet haben?“
„Niemand.“
Ehe Vandenberg reagieren konnte, trat ihm Mathews mit einem Fußwischer die Beine weg und gemeinsam mit Brück überwältigte er den am Boden Liegenden.
Der Amerikaner schrie.
„Sie wissen gar nicht was sie tun! Ich genieße Immunität! Ich bin amerikanischer“.
„Ein Scheiß sind Sie!“ Knurrte Mathews und drückte den Kopf Vandenbergs unerbittlich auf den Boden.
Jack war verblüfft.
„Will mich jemand aufklären?“
„Wir hätten Sie kaum aus dem Wagen bekommen, wenn unserem amerikanischen Freund bewusst gewesen wäre, dass wir Aufzeichnungen haben, wie Sie überwältigt wurden. Das macht Sie etwas unverdächtiger am Tod Ihrer Bekannten, auch, wenn alle Indizien gegen Sie sprechen.“
Jack war erleichtert.
„Aufzeichnungen?“
„Ich sage nur: Danken Sie Alexa.“
Jack benötigte einen Moment zum Verstehen.
Mittlerweile war Vandenberg mit fest fixierten Armen zum Stehen gebracht. Er verschwendete keine Kraft, um sich zu wehren.
„Was sagen Sie Herr Daniels, liegen wir mit dem Verdacht: Entführung zur Industriespionage richtig?“
Jack schüttelte langsam den Kopf.
„Nein, es geht um das Toben der Zeit.“

09/19 PGF

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