#134 Eine Geschichte (24)

Vandenberg fuhr langsam auf die Straßensperre zu. Er sah direkt, dass es unmöglich war sie zu durchbrechen.
Er stoppte den Wagen.
„So, was haben wir da?“
Jack beobachtete, wie der Blick des Amerikaners über die Szenerie glitt.
„Freunde von Ihnen?“ Fragte er lächelnd.
Vandenberg ließ sich nicht irritieren. Er sah zu, wie sich aus dem Lichtstreifen, der ihre Weiterfahrt blockierte, drei Schatten lösten und näherkamen.
„Wenn es keine Überraschungsfeier ist, nein. Wir waren erst in Langley verabredet.“
Jack beobachtete, wie sein Entführer das Fenster herabließ. Er erkannte das es sich bei den drei Personen, um eine Frau und zwei Männer handelte. Einer der Männer war groß und kräftig, die Frau von mittlerer Statur, ihr Haar war kurz, der zweite Mann war kleiner, als die beiden anderen, schlank und schon auf Distanz, mit etwas Listigem ausgestattet. Er näherte sich der Fahrertür und richtete eine Taschenlampe in das Fahrzeuginnere.
„Meine Herren, darf ich fragen, wohin Sie unterwegs sind?“
Vandenberg lächelte gewinnend. Wir wollten rüber nach Deutschland. Ich liebe Sauerkraut, wissen Sie. Dazu ein Riesling, ein Gedicht.“
„Etwas spät, zum Abendessen, um vier Uhr in der Nacht.“
Der Amerikaner blieb entspannt.
„Natürlich nicht jetzt. Wir wollten vom Elsass in die Pfalz wechseln.“
„Ungewöhnliche Zeit, ich meine um ein Hotel zu verlassen und eines zu beziehen. Darf ich Ihre Papiere sehen?“
Vandenberg schnaufte schwer.
„Okay, Sie meinen es ernst. Mein Name ist Vandenberg, ich arbeite für die amerikanische Regierung und Mister Daniels ist ein Kollege.“
Mathews lächelte kühl.
„Mister Daniels steht unter Mordverdacht, wussten Sie das nicht?“

09/19 PGF

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