#132 Eine Geschichte (22)

Naval lenkte den Wagen an den Straßenrand und sie stiegen aus, von den französischen Beamten kritisch beobachtet. Während der Spanier auf die Männer zuging, um ihnen zu erklären, wer sie waren und, dass der Auftrag für die Straßensperre von ihnen stammte, blieben Brück und Mathews zurück.
„Und an was genau hat Daniels genau geforscht?“
„An Informationen im Licht und den dunklen Strukturen des Universums.“
„Schwarze Löcher?“
„Ja und mehr, aber das musst du nachlesen, ich verstehe es annähernd, wenn ich es lese, kann es dir aber nicht erklären. Es gibt Hypothesen über eine Art dreidimensionalem Gewebenetz aus Anti-Materie, durch das das Universum gehalten wird.“
„Aber es expandiert doch.“
„Wie gesagt, ich kann es dir nicht erklären. Daniels hat den Versuch von Newton zum Ausgangspunkt genommen, mit dem der Physiker nachgewiesen hat, das die Farbe im Licht und nicht in den Dingen steckt.“
„Ist ja auch eine Information.“
„Eben, die Dinge werden bunt, weil das Licht sie trifft.“
„Bezeichnenderweise gelang Newton dieser Nachweis in der Dunkelheit.“
„Hmm?“
„Er hat einen Raum völlig abgedunkelt und einen Lichtstrahl durch ein Prisma geschickt, diesen Lichtstrahl hat er wieder durch ein Prisma geschickt und bewiesen, dass er jedes Mal die gleiche Farbe behielt.“
„Also ist ja alles zu Ende geforscht.“
„Nein, Daniels nahm an, dass noch viel mehr Information im Licht steckt und das Leben auf der Erde bestimmt. Er arbeitete an der Entwicklung eines Quantencomputers mit, der die Informationsmengen berechnen sollte, die zum Beispiel dazu führt, dass alle Pflanzen zum gleichen Zeitpunkt keimen.“
„Ist halt die Jahreszeit.“
Die Deutsche schüttelte den Kopf. „Dir geht wirklich jede Fantasie ab. Was, wenn das Licht nicht nur in Pflanzen einen Impuls auslöst, sondern auch in unseren Gehirnen?“
„Klingt nach Horoskop.“
„Nein, klingt nach hoher Wahrscheinlichkeit.“

09/19 PGF

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