#86 Till ist an Bord

Nachdem mich einige Tage die Niederungen menschlicher Emotion beschäftigt haben – und ich nebenbei einsehen musste, dass irgendeine Struktur in diesen Blog bringen, gar nicht mein Ding ist – ich bitte deshalb die unterschiedlichen Besucher, mit meinen unterschiedlichen Blog-Ichs nach freiem Belieben Kontakt aufzunehmen – soll heute, ein weiterer Beitrag zum Projekt „Um was geht es im Skript?“ folgen.

Wir hatten diesen Handlungsstrang, mit Schweighöfer und den Miss Piggy-Aliens in Norwegen, der aktuell ruht und müssten uns, um weiterzumachen, an den letzten Beitrag erinnern: der spielte in Libyen.
Zugegebenermaßen war die Zahl eurer Kommentare überschaubar, aber ich bin (zumindest gedanklich) Sportler und sehe es als Herausforderung, aus den spärlichen Anmerkungen ein cineastischen Spektakel zu kreieren: Nämlich einen chinesischen Menschenrechtler, der in Libyen Kriegsverbrechen der Amerikaner aufspüren will.
Damit Sky im Boot bleibt, wird die Rolle von Till Schweiger gespielt. Überrascht ihn nicht, er weiß noch nichts von seinem Glück.
In der Eröffnungsszene läuft Till, gebürtiger Chinese aus Kangbashi, über einen Zebrastreifen in Tripolis, während Oliver Pocher (ich erfülle mit dieser Besetzung nur Wünsche), mit einer Trophäe von Boris Becker im Arm, in einer Statistenrolle, an ihm vorbei geht und die Witze einübt, die er, für die nächste Saison Champions League, beim Dienstagabendspiel auf Sport1 benötigt. Es sind nur zwei Witze, aber die will er drauf haben.
Ich schweife ab.
Also Till auf dem Zebrastreifen, Pocher undeutlich im Hintergrund.

Damit Dynamik in die Geschichte kommt, verrate ich hiermit das nächste Recherche-Thema: Napoleon. Ja, der kleine Korse, hat mich recht umfangreich beschäftigt. Da ich annehm, es könnte den einen oder anderen langweilen, wenn ich immer nur von Orten erzähle, mit denen ich mich beschäftige, dachte ich, so ein Sachthema, wäre mal ´ne Wucht …
Wie Till aus Kangbashi (im Buch heißt er Chen) mit Napoleon und Tripolis zusammenhängt, beziehungsweise den „Kriegsunternehmungen“ der USA, überlasse ich eurer geschätzen Fantasie.

Mich beschäftigt der morgige Montag, da habt ihr, denke ich, mit Weiterspinnen Besseres zu tun 😉

07/19 PGF

10 Kommentare zu “#86 Till ist an Bord

    • Wir reden hier vom Nobelpreis … ich meine selbst Dylan hat einen bekommen – und Obama … also der ist geschenkt und allein für die Statisten-Besetzung mindestens einen Oscar – mindestens … 😉

      • Ich mag es, wie du mich Darling nennst 😉 … nun, da ich dank Wiki weiß, wer Paul war, frage ich mich, wo das kaputte Auto -? habe ich ? ich lese das nirgends -? Aber gut! Keine kaputten Autos und Paul bekomme ich nicht mehr ins Set …

      • … der war auch meh das Aus für Till und die kaputte Karre… aber ich kann nicht mehr ich habe Schnappatmung vor lachen… Dankeeeee

  1. Apropos „Till ist an Bord“, wie wäre es mit Till Lindemann und Rammstein im Schlauchboot im Hafen irgendwo… In den passenden Actionszenen könnten sie dann auch den Soundtrack liefern :‘D

    • Famos! Dann sortier ich Pocher aus. Nenne das Kapitel: Till gegen Till und lasse ein Geschwader Kampfjets aus Rammstein einfliegen, die Seawatch vor der libyschen Küste abschrecken wollen. Sehr cool 😎

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