#59 Ein Kessel Buntes

Irgendwie – und das ist mir schon ein Weilchen aufgefallen – schaffe ich es nie, mit einem Beitrag, alle Besucher anzusprechen. Mal fallen die einen weg, wenn es zu romantisch und poetisch wird, manchmal die anderen, wenn mich das politische Rumpelstilzchen packt und manchmal dann, wenn ich von der Entwicklung eines Manuskriptes berichte oder Autorengrübeleien zum Besten gebe.
Es bleibt abzuwarten, ob ich irgendwann mit der poetisch-romantischen Schilderung eines Politik-Aktivisten der gerade an einer Rede schreibt, doch alle unter einen Hut bekomme. Bis dem so ist, serviere ich mich in Scheiben.

Heute gibt es ein paar Scheibchen zum neuen Skript:
Es geht weiter. Ist doch schon mal erfreulich 🙂 Aber der fette Brocken will einfach nicht kleiner werden. Ich empfehle deshalb, den sich bereits angekündigten Probelesern, in den nächsten 6 bis 8 Monaten, ihre Prioritäten noch einmal abzuarbeiten, wenn der Lastwagen die Paletten mit dem Skript verteilt, bleibt euch, außer Schlafen, Essen und Lesen, Zeit zu – nichts mehr!

Dem Wunsch schon etwas preiszugeben, kann ich leider nicht nachgeben. Es ist zu früh: ich (als Verlagsleiter) habe das mit mir (als Autor) und meinem Marketing-Direktor (ich) abgestimmt und wir kamen alle drei zu der Einsicht, dass da nur Gestammele rauskommt. Wer ganz neugierig ist, kann sich zur Alpha-Probeleser-Phase melden, ansonsten kann ich folgende Information übermitteln: Ich schreibe ein Buch, es soll spannend werden.

Um vom „Schaffensprozess“ ein Häppchen zu verraten, mein heutiges Thema war: Wie ertrage ich es, noch so viele Monate von einem einzigen Skript in Beschlag gehalten zu werden? Wie wirkt sich das überhaupt auf die Psyche aus, wenn man über so viele Monate sein Leben an eine Sache gebunden weiß? Das geht einem mit Menschen so, mit denen man sein Leben teilt. Ich weiß, aber die sollte man ja auch gerne haben. Und es geht einem so mit seinem Beruf, aber da gibt es am Monatsende Gehalt und definierten Urlaub. Aber diese Arbeit ins Ungewisse – Eijeijei.

Um diesen Umstand etwas erträglicher zu machen, werde ich in den nächsten Tagen, die Niederschrift und Überarbeitungsplanung nochmals überdenken. Ich habe schon ins Auge gefasst, zwischendurch ein kürzeres Skript zu veröffentlichen – aber das macht ja alles nicht weniger Arbeit. Ich sage mal so, wenn der Marathon schneller zu Ende sein soll, muss man mal schneller rennen.

Für die Interessierten: Ich rechne mit der Niederschrift, im Sinn einer dreifachen Durchsicht bis Anfang 2020. Für die Überarbeitungen 4 und 5 den Rest 2020. Das Korrektorat und die abschließende Durchsicht: erstes Halbjahr 2021, womit Veröffentlichungsbeginn Sommer 2021 wäre. Sommer 2022 sollten alle Teile auf dem Markt sein.
Wisst ihr schon was ihr im März 2021 vorhabt? Seht ihr, das ist die Herausforderung an einem solchen Projekt …
Wenn jemand seinen Lottogewinn mit mir teilen möchte, dann wäre ich früher fertig 😉

Zu erwähnen bleibt noch, nach dem letzten Kommentar-Marathon: Demnächst gibt es auch eine musikalische Impression. Texte auf literaturfrey zum Besten geben, habe ich nicht vergessen, aber ihr ahnt, dass, wenn ich mit dem Skript fertig werden will, das schwierig werden könnte.
Eine Idee, wie es trotzdem klappen könnte, habe ich. Mehr dazu demnächst.

Dann, danke ich denen, die bis hierher gelesen haben, denen die ab dem zweiten Abschnitt auf den Like-Button gedrückt haben, weil sie mich nett finden oder, weil sie denken: Gebt ihm eine Chance und denen die hier schweigend zu Besuch sind. Davon gibt es gar nicht wenige und, wenn ich nicht so neugierig wäre, wer die sind, ich könnte mich noch viel mehr freuen …

Schönen Abend!

PGF

5 Kommentare zu “#59 Ein Kessel Buntes

  1. Ja, ich bin auch von den Verlassenen. Aber ich denk, das sind oft nur die Umstände. Ich nehm das Fallen auch nicht mehr persönlich. In letzter Zeit hab ich selbst auch nicht mehr viel kommentiert. Irgendwie keinen Antrieb mehr gefunden, dafür wieder mehr Fummelei mit Cities Skylines. Joa, wünsch dir was. ^^

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