#44 An regentrüben Tagen

Vielleicht als Mutmacher, an diesem regentrüben Tag, deine beschriebenen Seiten zu einem Bündel zusammenzupacken, um ein Buch daraus zu machen, egal was daraus wird; vielleicht aber auch nur ein Mutmacher für mich, dass am Ende etwas steht, woran man während dem Schreiben gar nicht glaubt …

Das Bild zeigt, links oben in der Ecke, eine allererste Version der „Heimkehr“, die ich selbst gebunden habe. Ich habe, vor der ersten Veröffentlichung, einige Manuskripte, mir selbst, in dieser Form, zu Büchern gemacht, als BooksonDemand noch nicht abzusehen war. Bücher binden und sei es nur zum Vergnügen ist leichter, als man denkt. Daneben lernt man einiges, was man beim späteren Gestalten gut gebrauchen kann.

Rechts dieses „Eigenbaus“ folgt die erste Variante die ich veröffentlicht habe. Das Ergebnis ist offensichtlich: zum Grafiker oder Designer bin ich nicht geboren.

Dann kam – und ich bin ihm bis heute dankbar – Mathias über WordPress auf mich zu und bot mir (nota bene) kostenfrei seine Unterstützung bei der Covergestaltung an. Wie Exemplar drei zeigt, führte das zu einem erheblichen Qualitätsgewinn.

Diese gelungene Gestaltung übernahm ich, für den ersten vollständigen Band. Man ahnt es nur, dass das dritte Exemplar ein dünnes Bändchen ist, welches nur den ersten Teil, des ersten Bandes enthielt.

Im Sinn des Branding behielt ich für die beiden Folge-Exemplare die Grundgestaltung bei und verlegte mich auf farbliche Variationen.

Als ich das 1. selbstgemachte Bändchen stolz ins Regal schob, ging ich nicht davon aus, dass mir mehr über die Aurumer einfallen würde. Ich ging auch nicht davon aus, dass mir so viel Hilfe, wie durch Mathias und so viel Unterstützung, wie durch die Blogger zu Teil werden würde.

Das kam, weil ich nicht aufgab. Weil ich irgendwann anfing Seiten zu füllen und die irgendwann zu einem Bündel zusammenpackte, der sich dann einen erfreulichen Leserkreis erschlossen. Bis heute verkauft sich der ein oder andere Band und ich bin über jeden glücklich.

Also, wenn ihr, an diesem regentrüben Tag, nichts besseres zu tun habt, sammelt doch mal eure beschriebenen Seiten zusammen, befragt eine Suchmaschine (oder mich), wie man, mit Gaze, einen Buchblock bindet und ein DINA4 Foto so über zwei Stück Karton gespannt bekommt, damit man den Buchblock einhängen kann.

Bis heute liebe ich jeden dieser Bände, auch, wenn im Gegensatz zur „Heimkehr“  vielleicht niemals ein fremder Blick darauf fallen wird.

PGF

8 Kommentare zu “#44 An regentrüben Tagen

  1. Das erste und einzige Mal, dass ich in meinem Leben ein Buch gebunden habe ging total schief 😀 Ich habe allerdings die Seiten falsch geleimt, Rechts und Links muss man eben außeinander halten können

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