#20 Entschleunigt

Es hat gedauert, aber ganz langsam bewährt sich mein verändertes Blogverhalten. Es gibt ein paar ungelöste Aspekte, z.B. die Gegenbesuche, daneben pendelt sich der Rhythmus ein.
Sehr glücklich macht mich, dass so viele diesem Blog treu geblieben sind und sogar neue Follower hinzu kamen. Davon ging ich nicht aus.
Irgendwie, ich mag mich täuschen, meine ich, dass auch für die Besucher eine Entschleunigung eingetreten ist. Zwar ist die Zahl der „Direkt-Likes“ zurückgegangen, dafür kommen die Likes, über die nächsten Tage verteilt, als könne sich jeder besser Zeit für den Besuch nehmen.

Was mir fehlt, ist, wie erwähnt, Zeit für Gegenbesuche. Im letzten Jahr und davor, habe ich jeden Abend die Beiträge der letzten 24 Stunden gelesen. Das war manchmal, wie eine zusätzliche Arbeitsstunde, was ja nicht der Sinn der Sache ist! Ich wollte nichts verpassen, ihr scheibt zu viele spannende, interessante oder humorvolle Beiträge. 😉
Falls jemand Ideen zum Zeitmanagement hat …

Mehr Zeit für das Manuskript habe ich gewonnen. Aktuell versuche ich fünf Kapitel pro Woche zu schaffen, was sich über die Woche gut verteilt. Das ist zu schaffen, weil die Kapitel ähnlich kurz sind, wie bei der Aurumerreihe und aus nicht mehr, als ein bis zwei Szenen bestehen.
Die Zahl der Seiten wächst kontinuierlich, wobei ich aktuell schwer absehen kann, was zu verwerfen ist oder erweitert werden muss.
Die Geschichte entwickelt sich gut, macht mir aber auch Kopfschmerzen. Spaß macht sie mir, weil ich für die kniffligen Stellen eine Lösung finde, Kopfschmerzen, weil ich glaube, dass die Idee gut ist, aber zweifle, ob es dafür einen Markt gibt. Ich wüsste nicht viele Bücher, die ähnlich geschrieben sind.
Deshalb werde ich das Skript (vermutlich) keinem Verlag anbieten, sondern beim Selbstverlegen bleiben. Fleetwood Mac im Gedächtnis „go your own way“ und so.

Euch danke ich für eure Treue und eure Besuche! Habt einen schönen Abend! 🙂

PGF

15 Kommentare zu “#20 Entschleunigt

  1. Für die Treue danke ich Dir ebenfalls, ich war ja selber sehr lange weg von meinem Blog. Das entschleunigen nehem ich auch so wahr und es gefällt mir ganz gut. Was Zeitmanagement angeht: Ein richtig guten Tipp habe ich leider nicht, das ist so garnicht meine Stärke. Ich mache einfach, lasse mir Zeit, poste wie es kommt und mache mir da möglichst keinen Druck bei. Dafür schaffe ich mehr kreatives, ist mein Eindruck.
    Das scheint bei Dir ja auch so zu sein, vor allem, was Dein Buch betrifft. Also alles richtig gemacht, würde ich sagen 😀 Liebe Grüße, Jo

  2. Ich habe das Gefühl, dass es die letzten Monate generell so ausschaut, als würde sich jeder mehr Zeit lassen, was ich sehr angenehm finde… Während es letzten Sommer mehr der Mentalität hatte, was nicht direkt gelesen wird, ist vergessen und verloren, so sehe ich, dass jetzt weiterhin Beiträge aufgerufen werden, die ich beinahe vergessen habe…
    Das ist ein sehr angenehmes Klima ^^
    Und was das Lesen der anderen betrifft… Ich bin auch davon weggekommen, immer alles lesen zu müssen… Es gibt einige Perlen, bei denen ich in gewissen Abständen immer wieder chronologisch alles Noch einmal durchgehen, bei den anderen Blogs gehe ich eher nach spontenem Interesse… Je nachdem, was im Reader interessant klingt… 😉

      • Ach je, Eitelkeit… Vielleicht ist es das… Für die vielen Blogger kann ich nicht antworten, aber vielleicht für mich… Warum scheinheilig sein und es vermeiden? Ich bin Autorin, es wäre albern zu behaupten, mir wäre egal, ob ich gelesen werde, oder nicht 🙁🤷‍♀️
        Wie ist es denn bei dir? Wäre es dir tatsächlich völlig gleich, wenn sich niemand mehr für das interessierte, was du schreibst?

      • Interessant respektive aufschlussreich die Repliken der Autoren: Wenn man bedenkt SO (wörtlich) war das garnicht gemeint …
        Gebt den Affen Zucker!

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