#1 Vermutung

Du kannst es nicht erzählen, wenn du es nicht fühlst. Aber du kannst es ausdrücken, ohne es zu erleben.

Das ist, knapp beschrieben, die Verfassung die nötig ist, um Geschichten zu schreiben.
Egal, welche Kunstgriffe man anwendet, der Leser spürt, durch Tinte und Papier hindurch, ob der Schreibende fähig war zu fühlen, was er schreibt.

Dabei ist unerheblich, ob dies Fühlen auf Empathie beruht oder, ob der Autor reale, eigene Erfahrung gesammelt hat. Ob er augenblicklich fühlt und erlebt und aus Erlebtem schöpft oder von Beobachtungen berichtet. Das sind nicht mehr, als Variablen.

Das Mitfühlen, des Autors mit dem Leser, des Lesers mit dem Autor, von Glück und Enttäuschung, Liebe und Verlust verbindet sie.
Das ist unfassbar tröstlich.

01/19 PGF

2 Kommentare zu “#1 Vermutung

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