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Titel: Sontland

Entstanden: zwischen 2004 und 2016
Erscheinungsjahr: Erstveröffentlichung: 2007; Neuauflage: 2016

Inhalt: „Sontland“ habe ich, rückblickend, im Rahmen meiner politischen Selbstverortung geschrieben. Weil ich mich, von jeher parteilos aber nicht unpolitisch empfinde, musste ich vielleicht dieses Buch schreiben, um meine Haltung zu finden.
Ich hatte das Verlangen, einige für mich offenkundige politische Prozesse abzubilden. Auch, um zu konservieren, dass sie absehbar waren. Der Kampf um die Ukraine, das Zerwürfnis zwischen Europa und Russland (nach Schröder), als Beispiele, haben dem Roman Authentizität verliehen. Mehr als ich absehen konnte.
Geholfen hat dem Buch nichts davon.
Vielleicht, weil es Denkarbeit ist, vielleicht, weil es schwermütig und desillusioniert ist. Ich glaube nicht, dass es schlecht geschrieben ist. Dagegen spricht das positive Urteil der Wenigen, die es gelesen haben.
Das „Sontland“ sich nicht verkaufen ließ, hat mich, über mein eigenes Schreib- und Leseverhalten viel nachdenken lassen. Die Geschichte der Aurumer hätte ich sicher anders geschrieben, ohne die Erfahrung mit „Sontland“. Mir war klar, dass ich es dem Leser leichter machen muss, wenn ich eine Chance bekommen will. Und ich musste mir eingestehen, dass ich selbst, zunehmend nach Unterhaltung beim Lesen suche und die Zeiten von „Dr. Faustus“, „Glasperlenspiel“ und „Die Pest“ eine Weile zurückliegen.
Lesenswert ist „Sontland“ trotzdem.

Könnte man mögen, wenn:
– man schwere Literatur mag
– politisch interessiert ist und entsprechend informiert ist
– Frustriert ist, über die Spiele der Macht
– glaubt, dass der Mensch besser ist, als Politik
– dichte Atmosphäre mag
– Realismus bei den Charakteren schätzt

Das Buch ist als Ebook und Print erhältlich!

Auch hier: Auf einen Link „da kaufen!“ und ein ansprechendes Cover verzichte ich, ich stelle ja nicht, als Leser ein Buch vor, sondern als sein Autor.
Ich bemühe mich zu zeigen, was vermutlich niemand außer dem Autor zeigen kann: die Hintergedanken.
Das andere (den Inhalt beschreiben, Pro und Kontra, etc.) können Rezensenten deutlich besser.

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