Während ich schreibe

Während ich schreibe, frage ich mich bisweilen, wie es wohl gesehen und gelesen und gehört wird.
Und dann merke ich, wie ich zu stottern beginne und unsicher werde und mir alles sehr unvollkommen erscheint.
Nicht immer.
Manchmal ist es auch das Gegenteil: Ich sehe jemand über die Schulter, wie er Seite um Seite freudig blättert und eilig über die Zeilen rast. Dann wird die Ungeduld, bis „Ende“ darunter steht beinah unerträglich.
Aber schön und beglückend ist das Schreiben eigentlich nur, wenn ich darüber gar nicht nachdenke. Wenn ich Zeile an Zeile füge, mit dieser unerschütterlichen Gewissheit etwas Schönes zu schaffen, ganz unabhängig, ob es verstanden wird.
Sogar noch einen Schritt weiter: Einfach nur glücklich für mich, dass mir der Text gelingt, wie ich ihn möchte.
So ist das manchmal, während ich schreibe.

10/18 PGF

Ein Kommentar zu “Während ich schreibe

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