Innere Zensur

Heute habe ich die Trilogie der Aurumer abgeschlossen.
Mit einem letzten Check, der Print- und Ebook-Ausgaben, der Versionen, des Formats und der Preise, ist die Reihe abgeschlossen.
Ein schönes, friedliches Gefühl.

Alles was hätte besser oder anders werden können, alles was zu kurz kam oder viel zu ausgebreitet wurde, alles was an Orten, Namen, Figuren falsch oder richtig von mir entschieden wurde, ist der Zeit überlassen.

Bis zu diesem Punkt, konnte ich es nicht besser; aber so gut, wie ich es konnte, habe ich diese Bücher verfasst. Das war an Idee, Kraft und Sorgfalt, das mir mögliche.

Ich kann, diese Haltung, nur jedem ans Herz legen, weil sonst die innere Zensur, jeden Anfang einer Arbeit erdrückt, beziehungsweise, durch eine endlose Revision, ihr Ende unmöglich macht.

Es ist aber ein sehr schöner Prozess vom Keim bis zur Ernte ein Werk zu begleiten.
Da man die Kritik von außen, nie beeinflussen kann, ist es wichtig, sich am Ende mit der notwendigen, selbstkritischen Betrachtung auszusöhnen.

Sie ist die Rückversicherung des eigenen Bemühens.

09/18 PGF

8 Kommentare zu “Innere Zensur

  1. Jetzt bin ich irgendwie verwirrt. Du hattest den letzten Teil der Reihe ja schon veröffentlicht und dann gab es Probleme mit dem Lektoratsunternehmen und du musstest nochmal überarbeiten. Das hier liest sich so, als hättest du gerade ein neues Buch abgeschlossen, weil hier beispielsweise von Preisen die Rede ist.
    Ich habe ja das EBook und du meintest, es würde anzeigen, dass eine neue Version verfügbar ist, was es nicht hat, aber in meinem Konto ist eingestellt, dass Bücher sich automatisch aktualisieren.
    Ich hatte aber im Kopf, dass du mit der Korrektur schon fertig warst. Nun schreibst du, du bist fertig. Ich bin voll verwirrt. ^^

    • Hoppla, das war keine Absicht!

      Hmm, wie soll ich das besser beschreiben?
      Vielleicht, wie mit dem Sommer: Es gibt ein kalendarisches Ende, das sagt: Der Sommer ist jetzt offiziell vorbei. Und es gibt ein empfundenes Ende, wenn man fühlt: Jetzt ändert sich der Duft, die Luft, das Licht.

      Im ersten Sinn, habe ich die Reihe mit Veröffentlichung von „Projekt Epilog“ abgeschlossen, im gefühlten Sinn heute.

      Ich bin die letzten Tage nochmals alle Vorlagen durchgegangen. Die Bücher liegen, als digitale Ausgaben bei KDP und Createspace. Durch Korrekturen können auf dem Server dort und auf dem Rechner daheim, unterschiedliche Versionen vorliegen. Habe ich gecheckt: Passt.
      (Wenn du „automatisch aktualisieren“ eingestellt hast, müsstest du im Impressum „Projekt Epilog“ finden:
      bei Auflage: 28.8.2018 und
      bei Lektorat (nachbearbeitet))

      Die Preise bestimmt man selbst, musste dabei aber eine zeitlang selbst die MwSt. rausrechnen. Habe ich gecheckt: Passt.

      Das Format war beim 1. Teil „Die Heimkehr“ die größte Herausforderung, da ich zuerst eine kleine Schrift gewählt hatte: weniger Seiten, Preis geringer, und drei Formate ausprobieren musste, ehe Schriftgröße, Buchdicke und Preis im richtigen Verhältnis standen. Das war bei den Teilen 2 und 3 kein Problem.

      Also: Band 3 abgeschlossen, wie zuletzt verkündet, Reihe abgeschlossen, wie heute verkündet.

      Ich hoffe das macht es klarer 🙂
      Ein schönes Wochenende
      P

      • Achso! Den Unterschied verstehe ich schon, aber ich dachte, die Nachbearbeitung war schon erledigt. Danke für die Aufklärung. 😉
        Dann klappt bei mir was nicht, denn bei mir steht noch Juli 2018 und Lektorat Korrekten-Plus…
        Ich hatte letztens meine Einstellungen überprüft und vorhin das Buch nochmal an meinen kindle gesendet in der Hoffnung, dann würde sich was aktualisieren. Leider nicht. Im Amazon-Shop steht auch nichts von einer neuen Version.

      • Zum Aktualisieren von Inhalten verwende ich:
        Mein Konto ->
        Und unter: Digitale Inhalte und Geräte
        -> Inhalte und Geräte
        Dort steht mein Filter auf Bücher
        -> In der Liste findet sich dann der Hinweis
        „Aktualisierung verfügbar“
        Klickt man das an, erscheint die Warnung, dass damit die ursprüngliche Datei auf dem Kindle komplett ersetzt wird.
        Wenn man das bestätigt erhält man kurz später eine Meldung auf dem eingeschalteten Gerät.

        Daneben gibt es noch die Aktualisierung, welche die Synchronisierung betrifft, wenn man ein Buch, Hörbuch, Lied auf unterschiedlichen Geräten hört, sodass man dort weitermachen kann, wo man auf einem anderen Gerät aufgehört hat.

        🙂

  2. Ich denke die Sicherheit, dass man immer noch Freude oder Spaß an einer Sache hat ist immer die Rückversicherung. Denn immerhin macht man sie mit einem guten Gewissen 😉

    Meinen Glückwunsch, zu vollbrachtem Werke^^

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