Liebe an der Kasse

Wenn wir ehrlich sind: Können wir wirklich, der Reihe nach, lieben?
Wir stören uns selten daran, dass wir nacheinander, einen Menschen geliebt und zum jeweiligen Zeitpunkt, tief für ihn empfunden haben.
Aber was, wenn uns zwei dieser Menschen, zum selben Zeitpunkt begegnet wären?
Bei Freundschaften kein Problem: es entsteht ein Freundeskreis.
Aber was, wenn es nicht, um Freundschaft geht?
Kollidieren dann Besitzansprüche oder Liebe?
Soll es in der Liebe zugehen, wie bei Rewe an der Kasse: einer nach dem anderen.
Ist dafür Liebe nicht zu mächtig und unsere Zeit zu kurz?
Es mag Fehlbarkeit sein, wenn man seine Liebe nicht, in eine chronologische Ordnung bringt –
oder es ist vollkommen in Ordnung so.

08/18 PGF

19 Kommentare zu “Liebe an der Kasse

  1. Es passiert, wie es passiert, lieber Pe am See, sequentiell oder/und parallel …

    Liebe ist die größte Himmelsmacht!
    Alle(s) ordnet/n sich ihr unter…

    Liebe Abendgrüße vom Lu am Ne

  2. Liebe an der Kasse, klingt lustig. Ich denke das der Mensch nicht fähig ist, für zwei Personen gleichzeitig, Gefühle der Liebe aufzubringen. Wenn er das von sich glaubt, dann weiß er nicht was Liebe wirklich bedeutet. Ich kann für fast jeden Gefühle entwickeln aber die haben dann nichts mit „der Liebe“ zu tun. Wenn der Mensch sich echt verliebt, dann lässt das Hirn keinen Zweiten rein. Dazu fehlt es ihm an Möglichkeiten.

      • Die Kunst des Liebens.. 🙂 Ich denke das auch Meister Fromm einiges zum Thema Liebe falsch verstanden hat. Zu diesem Thema habe ich viele Bücher und Abhandlungen gelesen. Alle gehen von der gleichen Vorstellung zum Thema Liebe aus. Ich bin mir aber nicht sicher ob der wissenschaftliche Ansatz dazu wirklich korrekt ist. Dabei rede ich nicht vom verlieben. Ich spreche jetzt nur vom Konstrukt Liebe. Das sollte man getrennt betrachten. Verlieben ist absolut Hormon gesteuert, was von der Liebe nicht einfach behauptet werden kann.

  3. Wie sagen die Katholiken noch gleich: Liebet und vermehret euch? ;D Oder besser: Liebet euch, aber benutzt dann dabei gefälligst Kondome?

    Es gibt ja mittlerweile das Beziehungsmodel der Polyamorie, bzw. ich glaube es war noch nie wirklich weg. Also ich würde sagen die Schlange kann warten… Dafür ist das Leben wirklich zu kurz.

  4. Ohne der gesamten Idee der Liebe, nämlich Einheit der Gegensätze, gäbe es auch kein Kontext zum verliebt sein. Liebe deine Feinde! Liebe die Erde, liebe das All, liebe alle und Alles. Jeglicher Unterschied ist illusionär. Liebe IST das Gesetz – kein Konstrukt sondern Manifestation des KOSMOS. Wer die Blume sucht und sie dabei zerpflückt, was hat der dann entdeckt? Eben! Gruß, lieb. *g*

  5. Eine gute Frage. Vielleicht kann man auch einfach mehrere Personen gleichzeitig lieben. Man liebt ja auch in seiner Familie mehr als eine Person. Zudem ist es hin und wieder schwer zwischen Verliebtheit und wirklicher Liebe zu unterscheiden. Richtig lieben entwickelt sich ja in aller Regel im Bezug auf eine Person und dann sehe ich links und rechts eh nichts mehr.

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