Über das Meer

Das Licht ist so dicht geworden, in diesen Tagen, dass man nirgends mehr Gedanken hindurchzwängen kann.
Gedanken brauchen Schatten, sie brauchen Kontrast, um sich zu entwickeln.
Wenn es nur noch hell und blau und warm und klar ist, hat nichts mehr Bedeutung;
außer dem Schweiß, der über die Stirn rinnt, hinter der nichts mehr denkt.
Vielleicht flüchten sie deshalb über das Meer: weil sie auch etwas Schatten wollen und etwas Fruchtbares, unter dieser glühenden Sonne.
Und vielleicht – nur vielleicht – ist unsere Lektion, zu spüren, wie es ist, wenn einem die Hitze das Denken raubt und die Träume.

07/18 PGF

17 Kommentare zu “Über das Meer

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