Sturm und Strömung

Weißt du,
manchmal habe ich schon daran gedacht,
einfach wegzugehen
und dich zurückzulassen
und alle Dinge leicht zu machen,
indem ich sie dem Vergessen hinwerfe.
Aber man muss doch auch lernen festzuhalten.
Und ich bin schon so oft weggegangen.
Ließ fallen und liegen,
was sich nicht lieben ließ.
Ich kenne diese letzten Stunden,
sie flackern, wie Kerzenflammen,
ehe der Wind zu stark für sie wird.
Und deine Blicke,
manchmal schicken mich weg,
trotzig und, ich weiß nicht wie, verletzt.
Es ist,
als würden mich Sturm und Strömung
zusammenpacken, von Innen und Außen!
Und ich weiß eigentlich gar nicht,
woran ich mich festhalte.

06/18 PGF

Ein Kommentar zu “Sturm und Strömung

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