Diese Tage

Diese Tage sind dicht gedrängt, es häufen sich Aufgaben und unartikulierte Gefühle überall um mich und in mir und ich sehe den Himmel, blau und weit und die Welt ist schön …
auch, wenn mir keiner deiner Blicke irgendetwas verrät,
und ich mir schon längst angewöhnt habe, meinen Blick zu verbergen,
ihn wegzulenken,
auf die Aufgaben die sich häufen;
dabei gehen mir die Zeilen verloren,
für das was ich fühle,
wie eine Buße.
Mit der Zeit …
mit der Zeit entrückt,
die Zeit zum Verzweifeln,
weil die Zeit hinweg schmilzt und doch irgendwas zumindest bleiben soll.
Und so klopft mein Herz in deiner Nähe und schlägt verhalten ohne dich.
Ich sehe nach dem blauen Himmel,
nehme den Stapel Papier,
zur letzten Durchsicht vom Tisch,
weil doch irgendetwas bleiben muss.
Oder nicht?

06/18 PGF

4 Kommentare zu “Diese Tage

  1. Wenn nichts bleiben würde, gebe es nichts mehr darüber zu berichten. Daher bleibt immer etwas. Ob es uns gefällt mag dahin gestellt oder unserer Auffassung untergeordnet. Aber es bleibt. Aus diesem Wissen, können wir Lehren für unser zukünftiges Verhalten ziehen. Was das Bleiben nur vergrößern kann.
    Lg Robert

Indem du einen Kommentar verfasst, stimmst du den im Datenschutz beschriebenen Angaben zu. Ich gehe mit deinen Daten sorgfältig um, sie sind aber, im hier öffentlichen Raum frei zugänglich. Um das Risiko für dich gering zu halten, habe ich die Avatar-Ansicht deaktiviert. Von alldem abgesehen: ich freue mich, wenn du kommentierst :)

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.