Langsam Worte finden

Gerade beginnt es zu regnen.
Nicht stürmisch, nicht strömend, sondern zaghaft, sehr zaghaft. Wie ein Mensch der endlich Worte findet, um über etwas zu sprechen, was ihn seit Jahren bedrückt.
Erst vereinzelt, dann zunehmend sicherer, fallen ihm die Worte zu, sodass er erklären und sich verständlich machen kann.
Welche Erleichterung, welch heilsamer Prozess ist es, dies zu können.
Vielleicht braucht er nicht mehr, als jemand der zuhört, wie man dem Regen zuhört, wenn er langsam beginnt und zögerlich gegen die Scheiben klopft.
Wie jemand, der langsam Worte findet.

05/18 PGF

7 Kommentare zu “Langsam Worte finden

  1. Oh danke… Da muss ich nun doch ein bisschen inne halten und die Augen schließen… Sehr schön ❤️ und schön dass die dsgvo vom Tisch ist 😉

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