Ich zögerte

Ich habe viele Jahre gezögert, meine Gedanken aufzuschreiben, obwohl der Drang immer vorhanden war.

Und, als ich begann diesem Drang nachzugeben, fasste ich doch nie den Mut, das Niedergeschriebene in eine Geschichte zu fassen.
Ein Buch zu schreiben, erschien mir ungeheuerlich. Erschien mir, wie etwas zu dem ich nicht berechtigt war.

Aber ich schrieb weiter und eine Geschichte entstand.

Eine Geschichte zu veröffentlichen, traute ich mir nicht zu. Ich fürchtete die Nicht-Beachtung beinah genauso stark, wie die Kritik und beißenden Spott.
Aber dann tat ich es doch, weil sich die Möglichkeit bot und ich doch wissen wollte, ob irgendjemand, meine Geschichten hören mochte.
Aber es hörte kaum jemand zu.

Deshalb bot ich nach und nach mehr Geschichten und sogar mein Innerstes (Gedichte) an und plötzlich hörte jemand meinen Geschichten zu.
Aber, wie lang würde man es tun und würde man es wieder tun.

Und ich zögerte …

Aber eigentlich gibt es keine Alternative.
Ich schreibe gern und ich erzähle gerne und tue es –
wenn auch, immer wieder zögernd.

Die Stille danach, klingt rein.

PGF 05/18

10 Kommentare zu “Ich zögerte

  1. Und wie froh bin ich, dass du es tust, es ist nämlich viel zu schön dir zuzuhören.😊

    Ich bin ja wirklich Fan deiner Gedichte (wie viele hier, würde ich annehmen 😉), und auch deine Bücher rufen sich mir immer hartnäckiger ins Gedächtnis… Ich wenn ich meine nächste Bestellung raus gebe (verdammt das wird noch dauern… Dieses gemeine Geld…) werde ich wohl nicht um deine Geschichte herum Kommen

    • Jetzt bin ich wirklich gerührt 🙂

      (Und was die Bücher angeht: Auch, wenn mein innerer BWLer immer energisch widerspricht, verteilt mein innerer Marketing-Leiter weiterhin kosenlose Lese-Exemplare 😉 )

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