14, 16, 18

Es gibt Dinge die sollte man sich nicht vornehmen. Es ist durchaus möglich, dass der Blick aufs Ganze, einem den Mut nimmt, nur Teile zu unternehmen.
Ich zumindest, hätte mir niemals vornehmen dürfen, einen Roman von 1000 Seiten zu schreiben. So, in etwa, ist der Umfang aller drei Teile der Geschichte, um die Aurumer. Schreib-Challenges wie: „Ich schreibe bis morgen 12742 Worte“ oder „Ich muss heute noch 8 Szenen plotten“ führen bei mir unweigerlich, zu innerlichem Massenversagen.

Ein bisschen vornehmen ist gut. Oder sich vornehmen, was man bestimmen kann: Ich bin mit dem Text zufrieden, den ich von Montag bis Freitag schreiben kann. Egal, wie groß, wie gut, wie lang, wichtig ist, ich hatte Spaß dabei und bereite jemand (vielleicht) eine Freude damit.

Was ich mir, bei den Aurumern, ebenfalls nicht hätte vornehmen dürfen, ist ein Zyklus von „alle zwei Jahre“. Die Heimkehr erschien im Sommer 2014, die „Rückkehr“ 16 und die (hat schon jemand bei amazon nachgesehen, wie Teil 3 heißt … 😉 ) jedenfalls Teil 3 2018.
Natürlich liegt es aktuell bei mir, diesen Veröffentlichungszeitpunkt festzusetzen.
Aber 2016, wäre es undenkbar gewesen, mir vorzunehmen: „ich mach dann mal Zwo18 weiter“, wie in der Planwirtschaft.
Nicht mal in diesem Winter war ich sicher. Letztes Jahr, hatte ich ein völlig anderes Skript auf dem Schirm.
Aber, wenn man ein Muster erkennt und ein gutes Gefühl dabei hat und es packen kann, muss man zugreifen und so mache ich dies mit 14, 16, 18.

Also, falls ihr, immer wieder, mit dem Start hadert, weil das Ziel zu groß ist, macht es doch kleiner. Setzt euch Ziele, die spannend und erreichbar sind. Wenn ihr ankommt, könnt ihr ja weitergehen und weiter und weiter oder woanders hin. Das ist unsere bescheidene Freiheit.

In Nebeln, liegt das Geheimnis unseres Schicksals.

05/18 PGF

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