In der Brandung

Manchmal, wenn ein Mensch achtlos mit unserer Liebe umgeht, wenn er sie, wie etwas nimmt, was er bekommen hat, aber gar nicht braucht;
und weglegt, wegwirft, fallen lässt, wie etwas Banales;
wenn der einst warme Blick gleichgültig und das einst süße Lächeln spöttisch werden,
dann müssen wir sicher bleiben,
in unserer Zuneigung,
unserem Wohlwollen,
unserer Liebe;
und beständig,
wie die Küste gegen das Meer,
die still, Flut und Ebbe erträgt,
unverändert, fest und stark.

03/18 PGF

12 Kommentare zu “In der Brandung

  1. Alle Achtung. Ich bin ja sonst nicht auf den Mund gefallen, doch bei diesen Zeilen fehlen mir die Worte. Darf ich diese auf meiner Seite verwenden, selbstverständlich mit dem entsprechenden Quellennachweis?
    Liebe Grüße

  2. Sprachlos… – Lebe – Liebesbeziehung

  3. Ich habe dies frecher Weise ohne eine Antwort abzuwarten einfach einmal geteilt, da ich so beeindruckt war. Wenn das nicht gewünscht ist, bitte kurz Bescheid geben. Wird dann sofort entfernt. Ich möchte mich keinesfalls mit fremden Federn schmücken…
    Liebe Grüße…

      • Da hab ich ja nochmal Glück gehabt 🙂 Gerade wo in einem unserer letzten Kommentare Du Dich dazu bekannt hast generell erstmal ein Pessimist zu sein. Nun, da kann man ja nie wissen, zumal ich das komplette Gegenteil dessen bin. Nichts desto trotz folge ich immer wieder gern Deine Beiträgen und wie man sieht sogar das ein oder andere Mal mit Bewunderung. 🙂
        Liebe Grüße

      • Ich habe schon manchmal damit gehadert, dass Texte, gleich von wem, auf ihren biografischen Inhalt hin gelesen und gedeutet werden.
        In der Literaturwissenschaft hat es beinah jede Form der Interpretation gegeben: nur Biografie, gar nicht Biografie, abgewandelte Biografie in tausend Zwischenstufen.

        Ich finde es, speziell beim Bloggen, bedenklich, wenn man sich preisgibt und achte meist genau darauf, dass ich Distanz zu einem Gefühl habe oder es nur beobachtet ist. Nicht selten beschäftigt mich ganz anderes (Warum habe ich vergessen, dass Champions League heute schon um 19.00 startet, statt „innere Stimmigkeit“), als das was ich veröffentliche.

        Ich gebe meine Position ungern preis. Außer ich schreibe einen Beitrag in Prosa. Was darin steht, ist meist konkreter Status.
        Und manchmal auch in einem Kommentar … 😉

      • Ich sehe mich Dir in Deinen Worten einfach nicht gewachsen, da ich ein sehr gefühlsbetonter Mensch bin und auch keine Schwierigkeiten damit habe, dies öffentlich zu vertreten. Wenn ich etwas schreibe, dann achte ich lediglich auf Autensität und ansonsten handhabe ich alles so, dass jeder alles denken darf. So wie Du es auch schreibst, obliegt jedem die Interpretation des Ganzen selbst und dieses Recht gestehe ich auch jedem zu. Mich beeindruckt oben geschriebenes sehr, obgleich es auch einiges vermuten lässt, worum Du Dich bemühst es zu verstecken. Alleine diesen Satz bereue ich schon sehr, da er eine Lawine ins Rollen bringen könnte und damit ist nicht gemeint, dass Du in Texten und Kommentaren kein Ende finden könntest. Ich bin bemüht darum niemandem auf den Schlips zu treten, da nach meiner Auffassung jeder gern so sein darf, wie er ist und auch mit seinen Fehlern und Schwächen genauso einzigartig und liebenswert, wie mit allen sehr schönen Seiten. Ich vermute nur, dass man es bei Dir mit diesen Ansichten nicht immer so ganz leicht hat und ich möchte Dir keineswegs zu Nahe treten… 🙂 Aber so bin ich nunmal. Ich sage was ich denke und denke, das ist auch gut so…

      • Vielleicht habe ich auch nicht genug differenziert: ich meinte literarische Texte.
        Wenn jemand einen Reiseblog, Selbsthilfeblog und Ähnliches betreibt, ist es selbstverständlich legitim offenen Herzens zu schreiben.
        Bei literarischen Texten gilt der schlichte Gedanke: nicht jeder Krimi-Autor ist ein Mörder 🙄

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