So!

Die Woche ist geschafft und hatte wieder das gesamte Portfolio in petto, welches mich an Menschen glauben und verzweifeln lässt.
Sei´s drum. Das geht wohl jedem so, da es im Spannungsfeld der Interessen nie „lauter gute Menschen“ gibt, sondern ruhig betrachtet, Menschen mit gleichen und Menschen mit gegenläufigen Zielen und Erwartungen. Nur, wie man streitet, steht zur Wahl, ob sportlich oder martialisch. Und hier lebt nicht in jedem olympischer Geist …

Ich brauche, um in diesem Schlamassel, der sich Menschheit nennt, gute Laune zu behalten immer irgendein Ziel: einen schönen Film, Ausflug, Fußballspiel oder Gläschen irgendwas zum Ausklang. Also nichts Großes, nicht: Ich rette die Welt, stopfe das Ozonloch, beende irgendeine Krankheit, nein irgendetwas Schlichtes, Schönes, Kleines, das versöhnt.

Oder: das Schreiben. Und an diesem Wochenende freue ich mich, die Arbeit am Skript wiederaufzunehmen. Arbeitsgang: alle Kapitel auf Stil (grob) prüfen, auf Inhalt prüfen und dann nochmal auf Stil (fein prüfen). Bei gegebenem Umfang, ein Arbeitsschritt der zwischen zwei und vier Monaten in Kauf nehmen wird. Ich gehe mal von vier aus.

Ich bin gespannt, ob sich die Stimmung beim Schreiben bestätigt und die Teile sich fügen oder, ob ich entgeistert feststellen muss, dass der Flow eher ein Irrtum war. In jedem Fall die Tasten surren.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende 🙂
Genießt den erwachenden Frühling

PGF

3 Kommentare zu “So!

  1. Vor einer Weile äußertest Du in einem „unserer“ Kommentare, Du wärst ein bekennender Anti- Positiv- Denker. Das entspringt jetzt mal meiner eigenen Wortwahl und Interpretation, da ich Deine nicht mehr so genau zusammen bekomme. Der Sarkasmus in Deinen Worten ist ein absoluter Kracher. Liebenswert und besorgniserregend zugleich. Ein wenig optimistische Stimmung würde Dir ganz gut tun und auch gut stehen, denke ich. Auch wenn ich Deine unterschwellige Abneigung gegenüber den Menschen um Dich rum verstehen kann, da jeder nunmal ein Stück anders ist und nicht immer dem entspricht, was wir uns gerade vorstllen und wünschen, so ist es mir doch ein Bedürfnis Dich daran zu erinnern, dass Du einzigartig, eigen und doch sehr symphatisch bist. Nicht vollkommen, doch auf Deine ganz eigene Weise humorvoll und auch inspirierend. Und trotzdem. In jedem Menschen gibt es etwas gutes, egal wie er Dir erscheint… Ich finde es trotzdem erfrischend Deinen Worten zu folgen.

    Liebe Grüße 🙂

    • Hmmm. Da würde erklären, zu sehr ins Private führen.
      Ich habe beruflich, mit wirklich sehr vielen Menschen, in hoher Intensität zu tun und erlebe sie (nicht im Besonderen) auf mich bezogen, sondern auch miteinander. Das macht aus jedem Humanisten einen Realisten, mit dezenten sarkastischen Tönen. Aber dann geht es … 😉

      • Ja das kenne ich, denn auch um mich herum bewegen sich täglich die verschiedensten Individuen. Trotzdem verkünde ich fröhlich dabei, dass ich sowohl Dich als auch mich wieder erkenne 🙂 Und das nicht nur in Person, sondern auch in der Meinung.

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