Traum

Ich lief träumend den alten Weg –
oder träumte ich, ich lief …
und lag, Welten webend im stillen Schein?

Wenn ich lief:
landeten Krähen auf schwarzem Acker
und Wolken zogen sehnsuchtsvoll vorüber,
wie schwere Melodien …

Aber, wenn ich lag
landeten dann nicht Hoffnungen
auf dem Acker der Zeit?
Und Sehnsucht zog durch meine Gedanken …

So lief oder lag ich,
träumend zwischen die Welten gebettet,
wie das Leben eingebettet ist,
zwischen Erde und Raum,
selbst sich träumend …

01/18 PGF

3 Kommentare zu “Traum

  1. Erinnert mich an einen Trickfilm über den Schöpfungsmythos der Aborigines… Ich kann beim Lesen richtig mit eintauchen in die Farben dieser Gedanken. Sehr klangvoll geschrieben! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s