Die Frage zum Schluss

Man darf sich nicht von der Seite weichen.
Diesem werdenden Ich, dem man durch die Zeit folgt.
Man darf sich nicht von der Kritik entzweien, von der Begierde weglocken lassen.
Man muss dicht bei sich gehen, nahe bleiben, diesem seltsamen Gesellen der irgendwann begonnen hat zu werden und der so sicher enden wird, wie die Nacht den Tag beendet.
Man muss ihn mitziehen, wenn die Kritik hart wird und man muss ihn nahe halten, wenn die Liebe groß wird, denn ganz am Ende bleibt man mit ihm zurück, wenn alle Schlachten geschlagen, alle Hoffnungen zerstoben sind.
Und es kann ja gut ausgehen.
Es kann ja jemand kommen, und hinter dem Bild, den Menschen entdecken und diesen ebenso lieben, wie das Bild, vielleicht sogar tiefer … oder kann erkennen, dass er ein Bild verurteilt hat, welches gar nicht dem Menschen gleicht.
In jedem Fall tun wir gut, uns nicht von der Seite zu weichen, tun wir gut daran uns nahe zu bleiben, denn nur dann können wir richtig geliebt und richtig verstanden werden.
Und können geben und lieben, wie wir zu geben und lieben fähig sind.
Und kommt es nicht darauf an?

12/17 PGF

5 Kommentare zu “Die Frage zum Schluss

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