Zeitenwende

… und, wie es in mir stürmt
und, leise Laub
sich auf meine Gedanken legt,
wie Träume welken
und weiches Moos,
der Stamm, der alten Sehnsucht, trägt
und sich, wie dunkler Vogelschwarm
das Fernweh hoch
in mir erhebt
und grau, Verluste kumulieren,
die nur der nackte Zweig,
im Dämmerlicht versteht,
so geht das Jahr
vom Sommer: hell und warm und blau,
zum Herbst:
verblassend, still und grau.

PGF 09/17

5 Kommentare zu „Zeitenwende

    1. Nicht bewusst. Aber nicht auszuschließen. Er war früh prägend und hat gewiss seine Spuren hinterlassen.
      Der Nebel fehlt … „Seltsam im Nebel zu wandern …“.
      Na! Beim nächsten Mal 😉

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