Du siehst mich an …

„Ich habe es ernst gemeint.“
Du siehst mich an, mit diesem spöttischen Blick, der mich verletzt.
Du glaubst mir nicht und lässt es mich wissen.
Du siehst mich an, wie einen Fremden, der störend, in der Schlange an der Kasse, vor dir steht.
Ich werde nie aufhören mich zu erklären, als müsste ich mich immer entschuldigen. Selbst für das, was ich gar nicht getan habe.

„Ich weiß, dass es kompliziert ist, dass ich kompliziert bin.“
Ich breche ab und erwähne nicht die letzten Wochen.
Es wäre nutzlos.
Du bist enttäuscht, fühlst dich verletzt, egal was ich sage … es ist, wie Treibsand: besser man bewegt sich nicht.
Meine Wahrheit ist nicht deine, begreife ich.

Dann siehst du mich doch an, verletzlich, fragend.
Und alles Entschiedene gerät wieder ins Rutschen.

09/17 PGF

3 Kommentare zu “Du siehst mich an …

  1. Hat dies auf Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft rebloggt und kommentierte:
    Als Experte für Zweisprachigkeit und Weltwirtschaft hab ich euch Folgendes zu sagen:
    Ein wenig Literatur möge uns erquicken! (ezw)

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