Nachricht

Wenn in meinem Posteingang,
eine Nachricht mit deinem Namen erscheint,
(viel zu selten, wie du vielleicht nicht weißt),
dann öffne ich sie (manchmal nicht gleich),
und tue,
als ob es den Fettdruck nicht gäbe
und öffne alle anderen:
davor und danach;
und erst am Schluss,
mit frohem Blick (und mich selbst belächelnd)
öffne ich sie:
und lese keine Worte,
sondern untermale mit deiner Stimme
(die ich so mag)
die Buchstaben;
und suche behutsam
zwischen den Zeilen
was du fühlst
und lese etwas,
allein, weil du schreibst.
Und dann tue ich,
was ich am besten kann:
zweifeln –
oder war es träumen ..?

PGF 09/17

5 Kommentare zu “Nachricht

  1. Wenn Vorfreude sachte unter den Wimpern schwimmt und so die Buchstaben fremdtrautstimmig anfluten, dann reichen sich Zweifel und Traum für genau diesen Moment einander die Hände und beginnen den Tanz, der als Liebe in uns seine Fußabdrücke gleich Noten an unserer ureigenen Küste hinterläßt.

    Wertester, ich wünsche Ihnen zarte Walzer und wilde Mazurkas, Ihre Käthe Knobloch, angetan.

    • Werteste,

      ich danke für das feine Wortspiel, bemerke aber selbstkritisch: würden Sie mich je tanzen gesehen haben, sie würden mir eher eine gemütlichen Sitzplatz als von Walzer bis Marurka angeboten haben.
      Der Ihre, sonntäglich

  2. hach…!
    zweifeln und träumen greifen dann manchmal ineinander… aber letztlich scheint mir hier das träumen zu überwiegen – zu recht 🙂
    traumschön.
    mit liebem wochenendgruß, d.

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