Super Idee

Manchmal habe ich solche Super-Ideen: für ein neues Skript oder einen perfekten Anfang oder einen coolen Protagonisten. Die notier ich mir, damit sie nicht vergessen wird und nehme sie mir am Abend vor, um sie auszuarbeiten. Nicht selten ernüchtert von meiner eigenen Inspiration.
Ging mir die Tage so, mit der Idee, dass eine Handvoll Menschen in einem Aufzug sitzt, als eine Katastrophe über die Welt hereinbricht. Der Plot: Die fünf unterschiedlichen Charaktere müssen sich der Situation stellen: bimbambum-Action.
Bis zum Nachmittag fand ich die Idee nicht mehr ganz so originell und am Abend war mir klar, dass jeder 08/15 amerikanische Katastrophen-Film sich dieses Elements bedient.

War die Idee so schlecht? Nö. Aber nichts besonders. Deshalb lohnt sich, jede Idee liegen zu lassen, ehe man die täglich geplante Zahl, geschriebener Worte weltweit verkündet, um drei Wochen später zu verkünden, dass es mit dem neuen Roman nicht richtig vorangeht …

Ideen die was Größeres werden sollen, benötigen Prüfung. Manchmal sind es die kleinen, spontanen Einfälle die, nicht den nächsten Epos entstehen lassen, aber einer Szene Schwung verleihen, die wertvoll sind. Über die kann man sich freuen.

Es sind die kleinen Ideen, welche den Leser überraschen. Es wurden so viele Geschichten erzählt, dass der Plot selten neu ist (Mann verliebt sich in Frau, Frau erwidert die Liebe, Familie ist dagegen – gab´s schon mal …) aber ein Detail die Geschichte lesenswert macht (Schwuler Mann verliebt sich in lesbische Frau, Familie ist dafür, aber die Ex-Partner funken dazwischen – gab´s auch schon mal, aber nicht oft 😉 ).

So hatte ich gestern die Idee, auf einem Blog eine schriftstellerische Erfahrung zu teilen (nicht neu) und das regelhaft, immer sonntags gegen 11.00 zu machen (noch jemand am Start?) und ihr könnt jetzt überlegen, ob ich das besser hätte sein lassen, oder das ein Anfang ist, mit dem man arbeiten könnte …

Wer mitmachen will: Herzlich Willkommen!

PGF 08/17

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