Mit dem Abend

Mit dem Abend sind schwere Gewitter herangezogen.
Krachend fährt der Donner durch die Welt,
die von kräftigen Blitzen für Augenblicke hell erleuchtet wird.
Die Bäume halten sich kräftig gegen den Wind und die alten Legenden,
von Göttern, welche Blitze schleudern und die Menschen heimsuchen
drängen sich, aus der Tiefe der Seele,
in eine ruhelos gewordene Welt.
Die Hitze lässt nach und der Regen füllt Wege und Rinnen.
Es erinnert … es erinnert mich, dass es ums Annehmen geht.
Darum alles anzunehmen: das Schöne und Hässliche,
das Verdiente und das Ungerechte,
Zuneigung, Verrat, Vertrauen.
Daran zu leiden, zu wachsen, daraus zu lernen,
auch, wenn es dadurch nicht leichter wird.
Alle Dinge sind in ein großes Ganzes geschlossen
und alles was kommen soll wird kommen.
Nicht im Kleinen, nicht für mich,
aber die Welt, die Welt, durch die, diese Gewitter seit Jahrmillion ziehen,
grollend und blitzend, die wird sich erfüllen
und das gilt es zu wissen, und alles andere anzunehmen,
auch die unverdienten Strafen, die unfairen Urteile,
die ungerechte Schuld …
sie sind, wie Gewitter, die vorüberziehen,
in einer Welt, die flüchtig und verletzlich ist
und die man lieben sollte, wie sie ist.

07/17 PGF

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