Das Meer

Wenn man sich für´s Fühlen entscheidet, entscheidet man sich gegen Sicherheit.
Man setzt sein Herz, wie ein Boot auf unruhiges Meer.

Fühlen ist, wie treiben auf Wellen, die uns heben und sinken lassen …
und beides endet nicht.

Man kann dem Bild den Verstand, als Steuermann zur Seite stellen,
welcher wundervolle Küsten findet –
wenn er sich nicht an blinde Strömungen verliert.

Das Meer ist die Lebendigkeit: erhebend und ruhelos.
Das Land die Sicherheit: gewiss aber starr.

Tief in uns, pocht dieses Herz,
leert und füllt sich und darf niemals still stehen,
als könnten wir nie sicher sein, solange wir lebendig sind …

04/17 PGF

13 Kommentare zu “Das Meer

      • ich finde ihn sehr stimmig und rund so. 🙂
        und obwohl ein stetiges auf und ab, immer in bewegung, ist das fühlen doch so sehnsuchtsvoll erstrebenswert (jedenfalls für mich) – vielleicht, weil auch das herz niemals still/ starr steht?
        liebe grüße (aus dem regen, seufz) und einen schönen montag dir!
        d.

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