Stirb langsam

Die letzte Arbeitswoche liegt vor mir, ehe der Urlaub kommt und zugegebnermaßen schlendere ich ihr nicht entspannt entgegen, sondern fühle mich eher, wie Bruce Willis in „Stirb langsam“ … Nur, dass mir keine Kugeln, um die Ohren fliegen und ich aus vier Löchern blute. In meinem Fall schmerzt ein Ellbogen, nach einem Sturz vor zwei Wochen und mir fliegen Verantwortlichkeiten um die Ohren, während mir Zweifel aus offenen Fragen tropfen …

Trotzdem, ich mag diese Erschöpfung. Sie kennzeichnet etwas die Leistung die man erbracht hat.

Ich könnte auf vieles, was unsere Berufswelt mit sich bringt, verzichten: auf Gerede, auf Missgunst, auf mangelnde Kooperation, auf fehlendes Vertrauen, auf Leistungsdruck kombiniert mit seltener Anerkennung. Aber jeden Tag gibt es für mich die Möglichkeit, etwas dafür zu tun, dass unser Zusammenleben und Zusammenarbeiten besser macht.
Die „da oben“ sind nämlich nur eine Ausrede!

Und so reisse ich mir einen Fetzen Stoff aus dem T-Shirt und stopfe die offenen Fragen, ducke mich hinter Geduld und Einsicht, wenn die Kugeln fliegen und schieße mit guten Argumenten zurück, während ich mir den Ellbogen mit Beinwell salbe …

Falls Ihr könnt, gebt mir Deckung und immer dran denken: nie aufgeben!

PGF 03/17

9 Kommentare zu “Stirb langsam

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