Tore

Manchmal aber sind Augen keine Augen, sondern Tore, offene, helle Tore, durch die wir eintreten und mit Wärme umfangen werden.
Wir sehen uns um, ehrfürchtig und dankbar und alles was wir sehen und spüren ist uns vertraut, als wären wir nicht fremd, sondern als wären wir Zuhause, als wären wir bei uns –
und wir wagen kaum zu atmen, damit der Moment nicht verloren geht und wir wollen uns nicht bewegen, denn wir könnten etwas zerstören und sei es nur dieser Augenblick …
obwohl Zeit in diesem Moment gar keine Bedeutung hat,
weil Zeit –
Zeit ist nicht mehr, wenn Seelen miteinander verschmelzen …!
Wäre es möglich, dass Seelen verschmelzen,
wenn man in Augen sieht, und glaubt eintreten zu können, wie durch offene Tore …

PGF 03/17

9 Kommentare zu “Tore

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