Verschwiegenes

Und dann schwieg ich.
Und in diesem Schweigen war ein viel tieferes Lieben, als es je, durch Worte möglich gewesen wäre.
Denn, als ich schwieg, sagte ich: Ich verstehe.
Hätte ich Worte gesucht und gesammelt, so wären sie alle Fragen geworden,
aber Fragen sind: noch nicht verstehen.
Ich aber schwieg … nicht in diesem Wissen!
Ich schwieg, weil ich leer war.
Es war nicht einmal, ein Klang noch in mir,
– Worte sind, vernünftiger Klang, so wie Schreie unvernünftiger Klang sind …
Aber, wie kann Leere Liebe sein?
Solange man fragt hat man noch nicht verstanden!
Und die wortlose, schweigende Liebe ist die schwerste und die zuletzt verstandene Liebe.

PGF 03/17

7 Kommentare zu “Verschwiegenes

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