Der Fluss

Liebe aber ist nie zu befriedigen.
Begierde kann befriedigt werden oder Hunger oder Durst, aber Liebe ist immer sehnsüchtig.
Sie ist sich nie groß genug, nie warm, nie fürsorglich, nie wohlwollend genug.
Sie will manchmal viel mehr als sie kann und sie leidet immer an dem was sie versäumt.
Von der Gier grenzt sie sich ab, indem sie offene Hände hat. Warme, zärtliche Hände, die halten, ohne zu beengen.
Sie ist, wie ein Fluss, der seine Quelle nicht kennt und niemals ruht, bis er das Meer gefunden hat, ganz gleich, wie steinig das Bett ist, durch das er fließt.

03/17 PGF

10 Kommentare zu “Der Fluss

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