Es ist nicht viel

Es ist nicht viel, wonach wir uns sehnen. Eigentlich ist es nur, verstanden zu werden.

Wir hoffen, dass es irgendwem gelingt, gelingt all diese Bruchstücke, all diese Widersprüche, zu denen sich unser Leben anhäuft zusammenzufügen, sodass uns ein Blick – mehr noch als Worte – zu erkennen gibt: Ich verstehe dich! Ich fühle dich. Fühle die gleichen Zweifel, freue mich über das gleiche Glück, teile deine Hoffnung, bange vor demselben Schmerz, fühle deine Not.

Vielleicht sehnen wir uns danach, weil in diesem Moment, da wir uns stumm verstanden fühlen, die Einsamkeit schweigt und sich etwas, wie Geborgenheit einstellt.

Die Welt wird schöner, wo dieses Verstehen sich entfaltet, egal ob wir nur schattenhaft ahnen, was der andere fühlt oder tief, wie in ein Spiegelbild blicken …

PGF 03/17

7 Kommentare zu “Es ist nicht viel

  1. Bin ich selbst mir gegenüber aufrichtig? Kann ich mich fühlen? Wie fühlst du dich, was fühlst du … u.s.w. ? Das klingt einfacher als es gültig zu beantworten ist, da ich z. B. ständig Neues oder etwas, im Kontext, noch andere Details erfahren kann oder könnte. Doch ich denke, dass ist der Schlüssel, des Verständnisses: Aufrichtigkeit! Dazu braucht es den Dialog, (Widersprüche) und dieser lebt durch Inter-pretation. Wobei wir ja auch, und immer wieder, uns irren können. Einfacher aber auch reduktiv wäre es, ein Behaviorist (nur was objektiv ist, ist wahr) zu sein. 😉

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