Sonntagmorgen-Umfrage

Nach längerem, innerem Hin und Her: ein neuer Cover-Entwurf für
„Sontland“!
Der ursprüngliche war ja nur, als Platzhalter gedacht.
Und: Nein, es ist kein fröhlicher Roman, keine Unterhaltungsliteratur.

Für die Teilnahme spendiere ich jedem eine große Portion gutes Karma 😉

sontland-cover-2-kdp-paint

Das Foto stammt von fotolila, ich habe es samt aller Rechte erworben.
Zum „Warum dieses Bild?“ später vielleicht mehr.

41 Kommentare zu “Sonntagmorgen-Umfrage

  1. Wie Aldente sagt – ohne Wissen um den Inhalt schwer zu sagen, aber Du wirst’s schon wissen. Kommt jedenfalls gut, zumal ich die Barlach-Kollwitzsche Kunst sehr mag. Nur der Titel ist zu natürlich noch zu klein 🙂

  2. schließe mich an, so eigentlich schwer zu sagen… allerdings ist das cover aussagekräftig und wenn es zum inhalt passt, wovon ich jetzt mal ausgehe, dann finde ich es sehr gut. und ja, der titel müsste noch etwas größer bzw. mehr in den mittelpunkt (was durch größere schrift ja schon gewährleistet wäre).
    sonnige sonntagsgrüße an dich!

  3. ja warum: Die Pietà [pjeˈta] (it. für „Frömmigkeit, Mitleid“, nach lat. domina nostra de pietate „unsere Herrin vom Mitleid“), auch Vesperbild genannt, ist in der bildenden Kunst die Darstellung Marias als Mater Dolorosa (Schmerzensmutter) mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus. Im Gegensatz zur Beweinung Christi liegt der Leichnam Jesu immer in Marias Schoß.

    • In diesem Fall, war für mich das Thema ausschlaggebend: Verlust von Kindern durch Krieg und Gewalt.

      Hier ist, wenn ich es richtig recherchieren konnte, der Verlust des eigenen Sohnes im 1. Weltkrieg, für K. Kolwitz die Intention gewesen, diese Plastik zu schaffen.

      Im fiktiven „Sontland“ ist, ein zentrales Thema, wie wir durch Politik und Gewalt, unsere Kinder an den Kampf verlieren, statt sie für die Kreativität gewinnen zu können und, wie zum Teil ohnmächtig, Eltern diesen Prozess verfolgen müssen.

      • All die Opfer … blutüberschwemmt ist diese Erde, immer im Namen, des angeblich Guten … ecetera.. … die „Dummheit“ hat mehr Menschen ermordet und ausgetilgt als jegliche Epidemien dieser Welt … wo gibt es das Buch, wenn es fertig ist ? Lieben Gruß.

      • Als ebook schon ein Weilchen bei amazon.
        Die gedruckte Version liegt bereit und wartet auf meine Cover-Entscheidung … die dann überall oder bei mir als Leseexemplar 😉

      • Geschrieben habe ich den Roman bereits 2006 oder 7, mit den Eindrücken aus den Jahren zuvor, Da er nie Leser fand, ich das Thema aber brennend finde, habe ich ihn im letzten Jahr umgeschrieben, einige Handlungsstränge herausgenommen und sprachlich modernisiert. Der Roman war anfänglich dokumentarisch gehalten dafür ist es schwer Leser zu gewinnen. Sehr schön, wenn der Einstieg nun flüssiger ist 😏

  4. Vielleicht würde eine etwas gedrehte Nahaufnahme / Ausschnitt mit über das Rechteck hinausgehendem, wesentlichen und damit nur andeutenden Teil der Skulptur den Betrachter mehr von der Kunstbetrachtung weg zum menschlichen Empfinden lenken?

    (Ich hoffe, das geht so, ansonsten einfach den Bildlink anklicken, ist bei mir in der Mediathek und somit harmlos.)

    • Danke für den Tipp! An Bildausschnitte wage ich mich nicht ran, da ist dann auch wieder ein spezieller Blick fürs Platzieren nötig. Auch, wenn dein“weg von der Kunstbetrachtung“ auf diese Art zu lösen wäre.
      Dein Link war bei mir nicht sichtbar – hmm schade und auch dafür danke.

      Ausreichende Software hätte ich …

      • Bildlinks in Blogs, die nicht eigene sind, gehen oft nicht, ich glaube, man müsste HTML in den Kommentaren zulassen, aber will man ja andererseits auch nicht immer.
        Ich denke, dass es für einen Buchtitel generell günstig wäre, das Bild etwas vom allzu bekannten Fotomotiv zu so zu verfremden, dass die Betrachter nicht automatisch ihre Wissens-Stichworte dazu im Kopf sehen, sondern zuerst nur vage das Thema als Hintergrund deines Titels sehen.
        Das Bild soll ja nur suggestiv wirken.

  5. Ich finde das Foto schön. Beim zweiten Hinblicken frage ich mich jedoch, ob ich mir nicht etwas anderes gewählt hätte. Bei dem Thema würde aus meiner Sicht eine Schwarzweiss-Aufnahme einer verlassenen, etwas schäbigen Strasse einer Grossstadt besser passen.

    • Hallo Pascal, am Ende hat die Überarbeitung (auch auf Grund deiner Hinweise) dazu geführt, dass weniger Sontland und seine Tristesse im Mittelpunkt stehen, als das schwebende Unheil, welches über Antonin und seinem Sohn schwebt.

      Ich habe in der Überarbeitung zwei Figuren, samt aller damit verbundenen Handlungsstränge herausgenommen und den dokumentarischen Stil aus „Die Revolte“ komplett aufgelöst.

      Alles fokussiert sich mehr auf das Vater-Sohn-Verhältnis und was politische Entwicklungen daraus machen. Also: Ja, bei der „Revolte“ wäre ein solches Motiv meine Wahl gewesen.

      Danke dir! 🙂

      • Öeehm 😉

        (Deine Rückmeldungen haben – ohne Übertreibung und soweit ich es hinbekommen habe – die Überarbeitungen maßgeblich geprägt)

      • Nein, so treffend. Du hast zusammen gefasst, was es an unterschiedlichen Rückmeldungen gab. Der Tenor war letztlich immer: a, b, c musst du ändern, aber die Geschichte ist es wert entwickelt zu werden. Du hast nur alle a,b,c´s bestätigt und in einem Guss zusammen gefügt 🙂

      • Da bin ich froh, weil ich es teilweise ziemlich anmassend finde, anderen zu sagen, so muss es sein, wenn man ja alles nur aus einem Moment heraus liest, aber Bücher viele Wochen Arbeit erforden (aber das weisst du ja besser als ich 😉).

      • Wenn man dich, wie ich, um deine Meinung fragt, muss man erstmal froh sein dass du dir die Zeit nimmst. Ich habe deine Rückmeldung immer als differenziert, fair und reflektiert empfunden.
        Für die Mühe wünscht man sich immer Lob, aber das ist wichtiger nach der Veröffentlichung, wenn man Zuspruch braucht, weil die Kritik zum Teil unterirdisch wird. Vor der Veröffentlichung gibt es nichts besseres als Ehrlichkeit. 😊

  6. mir gefällt das Cover, so wie es ist. Den Titel würde ich – wenn überhaupt – nur wenig vergrößern.
    Muss da nicht auch noch der Verfasser drauf?
    Wenn der dabei steht, kann der Titel nicht größer werden, ohne das Bild zu stören.

    • Danke! 🙂

      Ohne falsche Bescheidenheit, glaube ich, muss, in meinem Fall der Autor nicht zwingend auf die Titelseite, da mein Name keine Leser zieht (bei Günter Grass wäre als Titel auch Tritratrulla möglich gewesen, Grass hätte genügt 🙂 ). Trotzdem platziere ich ihn normalerweise mit auf die Titelseite, nur hier fände ich ihn störend, weil überladen. Er erscheint auf dem Buchrücken und auf der Rückseite.
      „so wie es ist“, tut auch mal gut 🙂

  7. Ein wirklich wunderbar schlicht gehaltenes Cover! Gefällt mir überaus!
    Trotzdem denke ich, dass der Titel durch seine Position ein wenig untergeht. Einige Millimeter weiter unten stäche er wohl etwas mehr ins Auge, wenn er beispielsweise nicht die, von den Mauersteinen vorgegebenen, Linien kreuzen würde.
    Ansonsten super! Ich habe nicht alle Kommentare gelesen aber das Buch scheint das von der Plastik angesprochene Thema zu behandeln (?).
    Beste Grüße, E

    • Danke für deinen Kommentar. Position, Schrift und Größe des Titels habe ich geändert. Ansonsten geht das Buch jetzt mal zum Probedruck, dann lässt sich manches besser bewerten.
      Einen Gruß vom See
      Peter

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