Das Meer in uns

Und manchmal sind wir das Meer: unruhig und unergründlich und gefahrvoll.
Manchmal sind es nicht unsere Augen die betrachten und sich fragen …
sind es nicht unsere Ohren die hören, wie Welle um Welle ans Ufer schlägt.
Manchmal sind wir das Meer …

… das nimmt und gibt, nimmt und gibt – unaufhörlich,
verzweifelt, weil jeder Flut die Ebbe folgt, jedem Geschenk der Raub,
vergeblich fassen Hände, nach Muscheln und Steinen.
Dann sind wir das Meer …

… und wer sollte wagen auf diese Ruhelosigkeit
sein Boot zu setzen, um festem Land den Rücken zu zukehren?
Wäre die Gefahr nicht unermesslich, nie anzukommen?
Auf diesem Meer in uns …

02/17 PGF

6 Kommentare zu “Das Meer in uns

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