Ja

… so wird man enttäuscht: Ich dachte, da schreibt vielleicht jemand von euch: „Ich habe noch einen alten Lottogewinn auf der hohen Kante und weiß schon ewig nix mit anzufangen. Ich überweis es dir, damit du alle drei Projekte starten kannst … aber nee! Arbeit bleibt 7/8 meines Lebens 😉

Im Ernst: Vielen Dank für Eure Entscheidungshilfe! Letztlich habt ihr mir bestätigt, was ich geahnt habe und, dass ihr mir den Lottogewinn und die Zeit für alle drei wünscht, freut mich besonders. Gehört in die Rubrik „Die geheimen Fantasien eines Schriftstellers“.

Also, ich schlaf noch mal drüber und nehme die verspätet eintrudelnden, letzten Votings mit ins nächste Wochenende. Denn dann gibt es die ersten Aufwärmübungen mit: 1, 2 oder 3 ich muss mich entscheiden, drei Felder sind frei 😉

Habt einen schönen Abend!

Habe ich mich schon bedankt ..?
PGF

10 Kommentare zu “Ja

  1. Also der dritte hörte sich für mich wie der Lieblingsweg an, aber die anderen klangen durchaus so, als ob Du mit diesen beiden ein gutes Vorankommen haben könntest. Der Lottogewinn ist natürlich auch nicht zu verachten. Gruß Doris

  2. Tja, wer hätte nicht gerne einen Lottogewinn um sich dem Schreiben so gar und ganz widmen zu können? *schmunzelt* Viel Glück bei deinem Projekt!

  3. Muss ein Künstler nicht arm sein? Verdirbt Geld nicht den Charakter? Und was macht man mit all der Zeit, die man zur Verfügung hat, wenn man nicht mehr für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss? Schreibt man wirklich mehr?

    • Ja.
      Fragen die mich auch schon lange beschäftigt haben und auf die Kernfrage: Macht Geld denn glücklich? hinauslaufen.
      Geld allein? Nö!
      Es ist wohl auch die Frage, welchen Wert man ihm zumisst.
      „Zu besitzen, als wäre es kein Besitz“, hat Hesse mal sehr schön geschrieben.
      Denke ich an T. Mann, der ohne Lottogewinn, aber vermögend (wohl durch seine Frau) scheiben konnte, schadet eine solide materielle Grundlage nicht.
      Denke ich an J. Irving finde ich, seine Bücher sind schwächer geworden seit er Erfolg mit ihnen hatte; während er zu Anfang zu „Garps“ Zeiten ein dichtes Programm zwischen Berufsleben und Autorendasein hatte.

      Also: ich würde mich da nicht festlegen, weder verdirbt Geld den Charakter, noch erhöht Armut ihn; aber, ob arm oder reich, bewusst und verantwortungsvoll leben, dürfte nie ganz falsch sein.

      • Geld kann den Raum für Kreativität vielleicht schaffen, aber es verändert die Bedingungen so, dass plötzlich Selbstdisziplin wichtiger wird. Es gibt keine Ausreden mehr, aber tut man dann, was man schon immer tun wollte oder neigt man eher zu bequemen Lösungen: Lesen?

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