Na! Ich wills nicht in die Länge ziehen …

Der Traum

Gestern Nacht träumte ich, ich wäre Gast in einer Welt mit riesigen, absonderlichen Geschöpfen. Vielleicht am ehesten mit den Titanen der griechischen Mythologie zu vergleichen.
Diese Geschöpfe hielten einen Wettkampf ab, bei dem sie vier Sätze auf gewaltige Steintafeln schreiben mussten. Diese Sätze lasen sie dann, auf einem riesigen Gerüst stehend, den anwesenden Zuhörern vor, die mit ihrem Applaus die Sätze bewerteten.
Gerade als eine Titanin, ein seltsames steinernes Geschöpf mit brauen Lederriemen bekleidet, dabei war ihre Tafel vorzulesen, brach das Gerüst zusammen. Sie fiel und mit ihr die Tafel die unten in hundert Stücke zerbrach.
Ich hatte als Zuschauer schon begonnen auf der Tafel zu lesen und war bis zum letzten Satz gekommen:
„Ich weiß eben nicht, was durch die Nacht, in die Herzen der Menschen dringt.“
Ich rief man müsse zumindest diesen Satz aufschreiben und sich merken, damit er nicht verloren gehe, jetzt da die Tafel unlesbar war.
Mitten in dieser Sorge, darüber grübelnd, wie die anderen Sätze gelautet hatten, wurde ich wach.
Zumindest den einen habe ich gerettet 😉

PGF 12/16

11 Kommentare zu “Na! Ich wills nicht in die Länge ziehen …

  1. cooler traum. vielsagend!
    … und dieser satz ist toll.
    vieles dringt durch die nacht ins herz.
    herz-liche grüße zur nacht, einer seltsamen nacht, in der leider mal wieder seltsames grässliches passiert (in berlin)!
    deine d.

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