Still und heimlich

Still und heimlich habe ich den „Veröffentlichen“-Button gedrückt.
Etwas scheu und etwas ängstlich, weil manches noch offen ist (z.B. ob das Cover so bleibt), aber auch irgendwie getrieben und ungeduldig, weil ich das Skript ewig mit mir rumtrage und es loslassen will, um für das nächste Jahr für Neues offen zu werden.

Vorerst wird „Sontland“ nur als Ebook erhältlich sein. Der Print dauert etwas länger, weil die Kontroll-Prozeduren umständlicher sind. Das kann wohl Anfang Januar werden.

Ich bin gespannt, sehr gespannt, was aus diesem Skript wohl wird. Ob es die Leser, die sich für die Aurumer gefunden haben irritiert? Ob es den Zeitgeist so trifft, wie ich es mir denke? Ob der Stil ein bisschen zu gewagt oder am Ende für das Thema doch zu flach gewählt war? Ob es Spott und beißende Kritik geben wird? Die Höllenfeuer jedes Autors, wenn er Kenntnis davon nehmen muss …

Einen ganzen Abend und eine ganze Nacht, kann ich mir solche Fragen stellen, ohne Antworten zu finden. Denn das ist das Perfide im Leben: Es gibt unendlich viele Fragen, aber keine Gewissheit.

Und so drücke ich erneut den Veröffentlichen-Button, ungewiss, ob es nur Unfug ist, den ich geschrieben habe.

PGF 12/16

12 Kommentare zu “Still und heimlich

  1. ach, du bist echt süß 😉
    aber ja, diese fragen, zweifel… kenne ich auch und ich finde es so sympathisch, dass du sie derart öffentlich hier äußerst! ja, es gibt immer viel viel mehr fragen als antworten.
    hier mal gleich noch eine frage 😉 – „sontland“ hat thematisch nichts mit „der heimkehr“ und „rückkehr“ zu tun, oder?
    ich muss ja gestehen, dass ich deine heimkehr nur halb gelesen habe – das liegt aber nicht am buch (inhalt) oder deinem schreibstil – beides ist toll! – wobei science fiction nicht so sehr zu „meinem“ genre gehört, aber schon auch – sondern eher an meinem derzeitigen unvermögen ein buch von anfang bis ende durchzulesen… keine ahnung, warum das so ist… da ist immer so viel anderes zwischen, dass ich wohl zu oft den faden verliere. – da ist es natürlich gut, dass es deinen wundervollen gedichtband gibt, in den ich gern immer mal wieder quer lese 😀
    sontland… hier werde ich wohl auf die printausgabe warten – aber ich glaube, ich würde es sehr gerne lesen.
    soweit… ein lieber abendlicher gruß, lieber pe vom see!
    und nicht zu viel fragen, sondern deine gedanken, dein buch, dein baby frei lassen – das wird schon, da bin ich sicher!
    diana

    • Wissenschaftliche Studien belegen, das ich trotzdem keinen Diabetes verursache 🙂
      Meine Frau kann mit den Aurumern auch nicht wirklich etwas anfangen, ich trage dieses Schicksal 😉
      Ja, die Gedichte, die haben es schwer, deshalb, um so schöner, wenn es Querleserinnen gibt (kann man Gedichte anders Lesen? Nö oder!)
      Und „Sontland“, ja, es könnte dir gefallen, ich setze dich gerne auf die Probeleserliste 🙂
      Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend
      P+e

  2. Du bist mutig, lieber Peter. Fragen werden immer bleiben, Unsicherheiten auch, aber du hast jetzt den entscheidenden Schritt getan und das finde ich gut.

    Gespannt bin ich auch auf dein neues Werk.
    Viel Erfolg und liebe Grüße
    Anna-Lena

  3. Neben all der Zweifelei: Es ist immer großartig, wenn jemand einen Text zu Ende schreibt. Obwohl wir das bei der Flut von Veröffentlichungen vergessen – das ist eine grandiose, nicht selbstverständliche Leistung. Wünsche Erfolg, Ruhm und Reichtum! Und zu den vielen Fragen: Zum Glück gibt es die universelle Antwort: 42

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s