Zur Ruhe kommen

Es ist gut, dass Abend ist.
Und, dass kein heller Sommer
draußen auf dem Balkon lauert,
sondern dunkler Winter,
still und kalt.

Der Sommer,
er würde nach Grillfeuer verlangen
und einem Glas Wein.
Würde in einem Gartenstuhl liegen
und warm duften.

Hier im Lampenschein,
sind die Wände still
und die Wolldecke ist warm.
Die Tasse in der Hand:
mehr ist nicht nötig.

PGF 12/16

8 Kommentare zu “Zur Ruhe kommen

  1. ich weiß nicht… je nach stimmung kann es genauso gut anders herum sein… da kann das helle, warme des sommerabends zur ruhe einladen und das dunkle des winters unruhig machen… dennoch – ein schönes gedicht!

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