101116

Auf den Bergen liegt jetzt Schnee.
Heimlich, im Schatten dichter Wolken, hat er sich, den Tag über, breit über die langgestreckten Höhenzüge gelegt.
Ein weißer, weicher, kalter Mantel.

Mit der Abenddämmerung zogen die Wolken weiter und gaben den Blick frei.
Der Winter rückt näher und wird, in den nächsten Wochen, auch die Täler erobern.
Die Farben werden vor ihm zurückweichen und die Bäume werden sich ihm beugen.

So ist der Lauf.
Bald werden Schneebälle fliegen und Schlitten werden über verschneite Wege gezogen.
Kalte Füße werden sich am Ofen wärmen und kalte Hände an einer Tasse Tee.

Die Welt ist schön – kann es sein.
Sie ist behaglich, wenn man nicht friert.
Wessen Augen blicken eigentlich, still nach der Welt?

PGF 11/16

9 Kommentare zu “101116

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