Das Glück

Ich werde immer zögerlich in seiner Nähe …
Lieber nicht, warnt die Erfahrung und fügt hinzu: viel zu flüchtig.
Ich werde still und wage nichts.
Ach, wenn es bliebe, hofft das Herz.
Ich beobachte, suche Zusammenhänge –
die Erinnerung ist entscheidend, sagt der Verstand.
Ich zweifle, ob ich es verdiene;
wer verdient es schon, lästert die Ironie!
Ich halte meine Hände, in seine Wärme
vielleicht: dass es von dort, andere erreicht.

PGF 11/16

4 Kommentare zu “Das Glück

  1. wie schön das wieder ist, peter. still werden, genießen, und es teilen… oh ja. vor allem, es zulassen. dass es flüchtig ist, hab ich inzwischen akzeptiert und genieße es genau darum umso mehr (?) wenn es mir mal zuteil wird.
    danke für dein teilen, für das teilen deiner gedanken! 🙂

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